Ein Kleiber…

Dieser hübsche Kerl hat mir am Freitag einen gehörigen Schrecken eingejagt. Ich hab mit Lucia das (noch) schöne Wetter genutzt (das eine Stunde später schlagartig umschlug) für eine lange, sonnige Runde. War noch windig, aber keine Böen unterwegs.

Kaum in den Gärten angekommen, seh ich ihn auf dem Rücken liegen. Zuerst dachte ich, er lebt nicht mehr. Hat sich überhaupt nicht geregt… Lucia war sehr lieb und hat sich auf Abstand halten lassen und nur geschaut. Hab ihn vorsichtig umgedreht und in die Hände genommen. Da wurd er langsam etwas wach. Der rechte Flügel war eng angelegt, den linken konnt er bewegen. Hat wohl beim Sturz was abbekommen. Er hatte keine offensichtlichen Verletzungen. Als er sich etwas mehr geregt hat, wollte Lucia ihm dann noch hinterher. Hab sie wieder ein paar Meter weg stehen lassen (wo sie sich dann hingesetzt hat) und den Kleiber etwas entfernt am Boden abgesetzt, wo er erstmal sicher war und sich ausruhen konnte. Dort hat er sich direkt eingekuschelt in sein Gefieder. Während ich ihn weiter beobachtet hab, hat Lucia unter Aufbietung all ihrer Impulskontrolle ganz tapfer gewartet. Vor Aufregung hat sie gezittert, etwas gequietscht und versucht nicht hinzusehen. Hab sie natürlich gefeiert wie eine Heldin. Als beide Hunde zu Hause waren, sind meine Mama und ich noch mal los um nach ihm zu sehen. Hatte vorsichtshalber alles dabei, falls wir ihn doch einsammeln und zum Tierarzt hätten bringen müssen. Er war dann weg und auch in der näheren Umgebung nicht mehr zu sehen. War wohl wirklich nur der Schock und ich hoffe ihm geht s gut.

4 Gedanken zu „Ein Kleiber…

  1. Ich denke, dass er sich wirklich nur erholen musste. Hier bei uns kommt es leider zu oft vor, dass Voegel gegen unsere Fensterscheiben donnern. Zum Glueck aber meistens nicht zu heftig, sodass sie nicht verletzt sind.
    Schoen, dass Lucia so brav war.
    Liebe Gruesse,
    Pit

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  2. Ja, bei unserer Futterstelle kommt das auch vor, die haben dann eine kleine Gehirnerschütterung, ich nehme sie dann af und lege sie im Regal ganz oben in einer offenen Schachtel zum ausruhen und weg von den Katzten.
    Letztlich hatte ich einen Wanderfalken auf dem Mittelstreifen endeck der unversehrt aussah, habe ihn in eine Decke gewickelt und hinten ins Auto gelegt gehabt.
    Nach 2 -3 Telefonaten hatte ich den richtigen Mann am Telefon der auch noch zufällig in die Richtung fuhr wo ich stand. Der Jäger tat in in einen verschlossenen Karton und sagte der müsse da Übernacht drinnen bleiben dann ginge es ihm am nächsten Morgen so gut das er wieder starten könnte.
    Immer schön wenn man helfen kann, ein gutes Gefühl.
    Gruß
    Lucian

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  3. Gestern habe ich den Klaiber beobchtet wie er Sonnenblumenkerne zwischen die Rinde am Baum klemmt, Wintervorrat, es dauerte nicht lange da kam ein Eichhörnchen und pulte die wieder raus…. dir eine schöne Zeit
    Gruß
    Lucian

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