Spaziergang

Bei herrlichem Sonnenschein (anfangs war es auch nicht zu warm), sind wir mit den Hunden wieder an den Deich/ Maustsee/ Ostsee gefahren. Wegen mir könnten wir dort jeden Tag unsere Runde drehen. Ob Sommer oder Winter, es ist immer schön da. Schaut Euch gerne das Video an. Die Musik könnt Ihr gepflegt ignorieren. Hab einfach eine ausgewählt, die kostenlos zur Verfügung stand. Das Video fängt an mit dem Gassi gestern, ein paar Videos von April und dann gibt s noch eines aus dem Januar mit Schnee 😉 Während Diego gestern immer wieder baden ging und kaum zu bremsen war, war Lucia einfach nur warm 😉 Ohne Leine lief sie auch fast ausschließlich direkt hinter mir. Richtiges Erkundungsverhalten und Lebensfreude zeigte sie erst wieder, als sie an der Leine war, für den Rest der Strecke. Manchmal kommt halt doch noch die Angst durch, dass wir sie irgendwo anders lassen könnten und sie klebt förmlich an uns. Je nachdem welche Strecke wir gehen, sind wir ca. 1,5 Stunden unterwegs. Reicht auch. Danach wollen sie nur noch schlafen^^

Besonders freut mich, dass es Diego in diesem Sommer so gut geht. Vielleicht erinnert Ihr Euch an die letzten zwei sehr schlimmen Jahre und der Sommer davor war auch nicht der Knaller (ganz fieser Husten + Bronchitis, zum ersten Mal, danach ständig Atemnot + zäher, weißer Schleim, immer wieder Bronchitis). Seit Anfang des Jahres bekommt er cd-Vet HustaVet-Immun + ArthroGreen Collagen. Wirklich ein Durchbruch. Das HustaVet-Immun kann dauerhaft gefüttert werden. Er hat viel weniger Beschwerden und gibt richtig Gas. Die ersten Videos, wo er an der Leine läuft, wurden nach einer Stunde flitzen und baden aufgenommen..! Er läuft wie eine Nähmaschine. Kein Vergleich zu letztem Jahr, wo er bis Ende Oktober teilweise kaum 5 Minuten am Stück langsam gehen konnte, ohne in Atemnot zu geraten. Oder zu keuchen/ würgen, bis der zähe, weiße Schleim kam. Und jetzt? Läuft er auch nachmittags die große Runde wieder freudig mit, selbst bei 22 Grad und Sonne 🙂 Wenn s wärmer ist, geht er natürlich nur kleine Schnüffel-Runden. Wir sind schon seit vielen Jahren sehr zufrieden mit den Produkten von cd-Vet. Ich hoffe sie schlagen weiterhin so gut an 🙂

Wichtig für alle Tierhalter

Achtung! Unser aller Haustiere sind in akuter Gefahr, weil das EU-Parlament für die Tiermedizin ein drastisches Antibiotika-Verbot beschließen will!

Von Ralph Rückert, Tierarzt, und Johanne Bernick, Tierärztin

Hinter den Kulissen, völlig unter dem Radar der Bürgerinnen und Bürger und in aller Stille zeichnet sich gerade auf EU-Ebene ein echtes Drama für die moderne Tiermedizin und unser aller Haustiere ab. Wenn sich nicht sofort ALLE Tierbesitzer:innen energisch auf die Hinterfüße stellen und den zuständigen Politiker:innen die unmissverständliche Botschaft zukommen lassen, dass es so nicht geht, werden wir in der Tiermedizin innerhalb kürzester Zeit vor geradezu unvorstellbaren Problemen stehen. Wir müssen Sie also dringend bitten, sich in dieser Angelegenheit SOFORT persönlich zu engagieren, bevor es zu spät ist.

Die Zeit drängt, und das ist keine Floskel!Der Hintergrund: 2019 wurde die neue EU-Tierarzneimittelverordnung 2019/6 verabschiedet. Vor dem Inkrafttreten im Januar 2022 müssen die EU-Kommission, die Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament nun festlegen, welche Antibiotika zukünftig für den Menschen vorbehalten und damit für die Tiermedizin verboten werden sollen. Die Kommission hat dem zuständigen Ausschuss des Parlaments einen sorgfältig erarbeiteten, wissenschaftlich sauber fundierten und mit zahlreichen Fachorganisationen (der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA, dem European Center of Disease Control ECDC, der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE und der Weltgesundheitsorganisation WHO) abgestimmten Entwurf zur Abstimmung vorgelegt. Dieser Entwurf hätte die bislang weltweit strengste Regulierung des Antibiotika-Einsatzes in der Tiermedizin dargestellt, wäre aber gleichzeitig wissenschaftlich korrekt und vernünftig gewesen.

Einigen übereifrigen und kurzsichtigen (sorry, anders kann man es echt nicht ausdrücken!) Abgeordneten unter der Führung des Grünen-Politikers Martin Häusling und unter dem Einfluss humanmedizinischer Organisationen aber ging dieser Entwurf nicht weit genug, so dass sie sozusagen in letzter Minute die Mitte Juli erfolgte Ausschuss-Abstimmung mit einem geradezu irrwitzigen und wissenschaftlich absolut nicht begründbaren Entschließungsantrag torpediert haben, der – wenn er im September auch noch vom EU-Parlament abgenickt wird – ohne jede Übertreibung eine tödliche Gefahr für unsere Haustiere darstellt.

Um es mal möglichst einfach auszudrücken: Bei Hunden, Katzen und Pferden könnten wir Tiermediziner:innen zahlreiche komplizierte, gefährliche und schwerstes Leiden auslösende bakterielle Infektionen einfach nicht mehr erfolgreich bekämpfen. Bei Kaninchen, Meerschweinchen, Repilien, Exoten und Co. könnten wir sogar bei fast jeder Art von bakterieller Infektion nur noch verzweifelt die Hände heben, weil wir für diese Tierarten GAR KEIN funktionierendes Antibiotikum mehr zur Verfügung hätten. Diese Entwicklung stößt bei der EU-Kommission, dem Europäischen Tierärzteverband FVE und dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte BPT auf Unverständnis und Entsetzen. Mein Kollege Siegfried Moder, Präsident des BPT, sagt dazu: „„Die Abgeordneten verkennen dabei, dass Antibiotikaklassen, die auf die Reserveliste gesetzt werden, nicht nur für lebensmittelerzeugende Tiere verboten werden, sondern für ALLE Tierarten, also auch für Hunde, Katzen, kleine Heimtiere, Exoten, Pferde und Zootiere, und keine Ausnahmen zulässig sind“. Die an diesem hirnrissigen Entschließungsantrag beteiligten Politiker betreiben eine Agenda, die Massentierhaltung letztendlich unmöglich machen soll, ignorieren dabei aber völlig, dass die beabsichtigten, drastischen Restriktionen zu absolut tierschutzwidrigen Zuständen auch im Hobbytierbereich führen würden. Die ebenfalls dahinter steckenden Humanmediziner sind nach wie vor eifrig und leider ziemlich erfolgreich bemüht, die Rolle der Humanmedizin bei der Entstehung von Antibiotikaresistenzen durch eine Schuldverlagerung auf die Tiermedizin zu verschleiern, obwohl nur 5 Prozent der resistenten Keime aus dem Tierbereich stammen und die Humanmedizin nach wie vor jede vernünftige statistische Erfassung ihres Antibiotika-Einsatzes verweigert.

Es bleibt nur ein Weg: Sie, also ALLE Tierhalter:innen, müssen sich SOFORT wehren und eine klare Botschaft an das EU-Parlament senden. Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte macht das durch eine über Ihre jeweiligen Tierarztpraxen laufende Unterschriftenaktion möglich. Wenn Sie in den nächsten Wochen die Praxis oder Klinik Ihres Vertrauens aufsuchen, dann fragen Sie bitte, wo Sie unterschreiben können. Haben Sie keinen Tierarztbesuch geplant, dann kommen Sie ruhig einfach so vorbei und unterschreiben. Außerdem wurde unter dem unten stehenden Link die Möglichkeit der Teilnahme an einer Online-Petition geschaffen.

Wenn wir in unserem Blog und auf unseren Social-Media-Kanälen Artikel veröffentlichen, überlassen wir die Verbreitung normalerweise dem Interesse der Leser:innen. In diesem Fall aber bitten wir Sie buchstäblich auf Knien: Verbreiten Sie diesen Aufruf im Interesse unserer Tiere aus allen Rohren! Die für diese Entwicklung Verantwortlichen verlassen sich nach meiner Einschätzung fest darauf, dass das Ganze beschlossene Sache ist, bevor die Öffentlichkeit davon Wind bekommt. Diese Suppe muss versalzen werden, und zwar gründlich! Bitte, bitte, helfen Sie mit, durch Verbreitung der Botschaft und natürlich durch Ihre Unterschrift!

Link zur Petition: https://www.change.org/p/europ%C3%A4ische-parlament-eu-will-weitreichendes-antibiotikaverbot-f%C3%BCr-tiere-gefahr-f%C3%BCr-unsere-tiere?fbclid=IwAR0JmO130UezNMgr6dYNc5valr9t6ewYEUEtydlQff7LwtlRxTUURGiOH7U

Wer sich über diesen zwangsläufig plakativen und kurzen Aufruf hinaus informieren möchte, kann das in aller Ausführlichkeit auf der Homepage des BPT tun:

https://www.tieraerzteverband.de/?fbclid=IwAR39UEEo3Mdzu3Sl_8WYa_CNjkxS_6pZ1xk7slfo6ErEJVIaNSCMfrnddOw

Bleiben Sie uns gewogen, bis bald, Ihr Ralph Rückert, Ihre Johanne Bernick. Wir heben für diesen Beitrag das Copyright ausdrücklich auf! Wenn Sie ihn kopieren / ausdrucken wollen, um ihn zu verbreiten, dürfen Sie das gerne tun!

Wir haben selbstverständlich bereits vor ein paar Tagen unterschrieben. In der Hoffnung, dass das noch gestoppt werden kann.

Tierquälerei auf hohem Niveau

Ihr ahnt schon worum es geht, gell? Olympia. Mir zerreißt es das Herz.

„Samstags mit Julie von Bismarck: Wenig Olympisch. English version below.

Auch aus Tokio gehen wieder Bilder um die Welt, bei deren Anblick sich wirklich niemand wundern muss, dass es immer mehr Menschen gibt die den Reitsport für Tierquälerei halten. Ich kann es ihnen ehrlich gesagt nicht verübeln. Es waren viele solche Bilder. Zwei davon: Eine Bundestrainerin die ihrer Fünfkampf Reiterin zubrüllte sie solle “ mal richtig draufhauen“, was diese auch ausgiebig tat (auf ein Pferd, das schon mit einer anderen Reiterin nicht springen wollte und wohl eher zum Tierarzt gehört hätte) und ein 9(!)jähriger Schimmel, der von seinem Reiter durch einen auf Anschlag gebauten Parcours gejagt wurde, in dem selbst die älteren Pferde zu kämpfen hatten, das junge Pferd sich bei jedem Hindernis „überspringend“ um bloß nicht an die Stange zu kommen (ja, da muss man sich fragen warum das so ist), sich schließlich stark aus der Nase blutend, hustend und röchelnd über die letzten Sprünge quälte und der Reiter mit blutbespritzter Reithose auf dem blutüberströmten Schimmel sich im Ziel über Zeitfehler ärgerte, statt sich um sein Pferd zu sorgen. Niemand griff ein, weder im ersten noch im zweiten Fall. Die Begründung: alles regelkonform.Man hat den Eindruck, die FEI (und die anderen Verbände) machen ihre Regeln ausschließlich für die Personen an den Zügeln und nicht für die eigentlichen Athleten (die Pferde – falls das in Vergessenheit geraten ist). Schläge, Sporenstiche, schmerzhafte Zäumungen, LDR, alles erlaubt – wie wir gelernt haben sogar blutende Pferde. Sehen Sie, Verantwortliche, NIEMAND der bei normalem Verstand ist möchte so etwas sehen. NIEMAND möchte hören wie ein Pferd beinahe an seinem Blut erstickt. Niemand möchte hören und sehen, wie ein Pferd geschlagen wird. Und die Menschen die einen solchen Reitsport ablehnen haben absolut Recht damit: es hat nämlich nicht das Geringste mit echter Reiterei zu tun. Vielleicht wäre es eine gute Idee gewesen, alle Reitsportverbände – und das schließt den Weltverband des Pferdesports mit ein – den Regeln der klassischen Reiterei zu unterwerfen – denn das war mal wieder in keiner Weise mit reiterlicher Ethik vereinbar. Und olympisch war es schon gar nicht. ©Julie von Bismarck

Saturdays with Julie von Bismarck: Not very Olympic.Once again, pictures from Tokyo are going around the world, and no one should be surprised that there are more and more people who consider equestrian sport to be cruelty to animals. To be honest, I can’t blame them. There were many such pictures. Two of them: A German trainer yelling at her pentathlon rider to „hit him really hard“, which she does extensively ( a horse that already didn’t want to jump with another rider and probably should have been taken to the vet instead) and a 9(! )-year-old gelding, being chased by his rider through a course built to the limit, in which even the older horses had to struggle, the young horse „over-jumping“ every obstacle to avoid hitting the pole (yes, you have to ask yourself why), and the rider in his blood-spattered breeches on the blood-covered horse being angry about time faults at the finish instead of worrying about his horse. Nobody intervened, neither in the first nor in the second case. The explanation: everything in accordance with the rules.One gets the impression that the FEI makes its rules exclusively for the people at the reins and not for the actual athletes (the horses – in case that has been forgotten). Hitting, spurs, painful bits and bridles, LDR, all allowed – as we have learned even bleeding horses. But you see, dear FEI Chairmen, NOBODY in their right mind wants to see this. NOBODY wants to hear a horse almost choking on its blood. Nobody wants to hear and see a horse being beaten. And the people who reject such riding are absolutely right: it has nothing to do with real riding. Perhaps it would have been a good idea to subject the FEI to the rules of classical equestrianism – because that was, once again, in no way compatible with equestrian ethics. And it was certainly not Olympic. ©Julie von Bismarck“

Wieder ein Armutszeugnis der Reiterei. Nicht nur bei Olympia. Schleu verdrischt das ihr zugeteilte Pferd weil es mehrfach verweigert. “ „Wenn man das sieht, mag man denken, dass das immer so läuft. Die Erfolge, die wir sonst zwischendurch feiern, sprechen dagegen“, sagte Schleu zu ihrem Einsatz der Gerte. „Eigentlich sind wir Deutsche als gute und solide und auch einfühlsame Reiter bekannt.“ Für Kritik sorgte auch der Auftritt von Bundestrainerin Kim Raisner. „Hau mal richtig drauf! Hau drauf!“, rief sie – im Fernsehen deutlich hörbar – Schleu zu.“ Gute Reiter? Ich könnt kotzen. Die „tollen Erfolge“ sagen rein gar nichts darüber aus… Ausgerechnet von Isabell Werth (Ja, Rollkur lässt grüßen, dazu massiver Sporeneinsatz, grobe Handeinwirkung und schlechter Sitz..!!) gibt es Kritik. Das Pferd tue ihr leid. Vielleicht denkt sie selbst mal über die eigene Reitweise nach… Es gibt nur sehr, sehr wenige wirklich gute Reiter. Bei Olympia ist keiner zu sehen… Es ist erschreckend was auf dem Rücken der Pferde an krankem Ehrgeiz ausgetragen wird. Schlechte Haltung, schlechtes Training, Reiter die ihre Pferde nur mit messerscharfen, abenteurlichen Zäumungen „reiten“ können… Was auf den Abreiteplätzen abgeht – Horror… Nicht das Pferd hat etwas verkehrt gemacht „weil es nicht funktionierte“, wie ein schlauer Kommentator anmerkte… oder weil es „immer nur zur Tür wollte“. Es ist ein Lebewesen verdammt nochmal!

Sie hätte weinen sollen, weil sie das Pferd so widerlich behandelt hat, aber nicht wegen einer verkackten Medaille!!

So lange Pferde (Tiere allgemein) als Sachen und Sportgeräte gesehen werden, so lange di FEI „ein bisschen Blut“ gar nicht schlimm findet und die Pferde trotzdem starten lässt und Reiter nicht disqualifiziert, werden weiter jeden Tag diesen wundervollen, sanften Wesen aufs Schlimmste gequält… 😦

12. Berliner Hörspiel Festival

Vor ein paar Monaten bekam ich eine Anfrage, ob eines meiner Fotos für eine Collage des diesjährigen Festivals verwendet werden kann. Gerne doch 🙂 Ich habe mich sehr gefreut, dass mein Foto infrage kommt.

Am 12. August geht es los. Findet sowohl live in der Akademie der Künste als Open Air statt, als auch via Livestream. Schaut und hört doch gerne vorbei 🙂

https://berliner-hoerspielfestival.de/start/

Hier das original Foto:

Alpakas sind einfach toll

Nun das kreative Ergebnis 😀

Copyright Beims / Luncke / Schäfers / Schmied

Die anderen Fotos kenne ich selbst noch nicht und bin sehr gespannt auf die Ergebnisse 🙂 Es geht um Menschen die in den Spiegel schauen und statt sich selbst, den Kopf eines Tieres sehen.

Es ist für mich immer schön zu sehen, wenn meine Fotos gefallen und die Anfrage kommt sie verwenden zu dürfen. Ob es nun für einen privaten Beitrag in einem Blog ist, oder auf einem Flyer (eines meiner Fotos aus meiner Heimatstadt Boizenburg) oder eben für den Hintergrund einer Website (der Wendelstein).

Habt s fein und bleibt gesund! 🙂

Erinnerungen…

Heute vor einem Jahr hat Kayla mir noch einen wundervollen Moment beschert, obwohl sie schon so krank war… Vormittags zwei Stunden Infusionen… Nachmittags wollte sie dann unbedingt unsere gewohnte, kleine Runde ums Altenheim gehen. War schon recht warm, aber ich hab sie machen lassen. Ohne Leine. Sie war etwas wackelig auf den Beinen, ging aber immer weiter. Als wollte sie sich und mir beweisen dass sie das sehr wohl noch kann… Etwa nach der Hälfte hat sie sich in den Schatten gesetzt und mich traurig angesehen. Hab mich kurz zu ihr gesetzt und sie gestreichelt. Sie wollte, konnte aber nicht weiter gehen. Also hab ich sie auf den Arm genommen. Was sie sich Zeit ihres Lebens eigentlich nur gefallen ließ, wenn sie krank war. Lieber allein hoch- oder runterspringen. Kaum auf meinem Arm, hat sie sich richtig rangekuschelt, ihre Wange an meiner. So sind wir eine Weile gelaufen. Ganz langsam. Wir haben diesen besonderen Moment beide sehr genossen… ❤ Erst kurz vor unserem Eingang wollte sie runter. Vor der Treppe allerdings blieb sie wieder stehen. Zu dem Zeitpunkt konnte sie die paar Stufen schon nicht mehr alleine hoch gehen, geschweige denn aufs Bett oder die Couch springen…. Selbstverständlich habe ich ihr geholfen. Sie hatte so viel Vertrauen und hat mich ihr helfen lassen. Ich kann förmlich jetzt noch ihre Wange an meiner spüren und bin unendlich dankbar für diesen Moment…

(Lieber Harald, durch die Beantwortung Deiner Mail kam mir diese besondere Erinnerung in den Sinn. Mir fehlt weiter die Motivation hier zu sein, auch die Zeit – dies wollte ich dennoch mit Euch allen teilen…)

Danke Euch allen fürs Lesen und dass Ihr mir weiter „treu“ bleibt. Habt ein schönes Wochenende ❤

Nomen est omen

Wir brauchen neue Namen!

Vorgestern kamen die zwei süßen Mädels aus Spanien auf ihrer Pflegestelle an. Im April 2020 geboren, noch sehr schüchtern. Ihr werdet Euch jetzt bestimmt fragen warum wir uns neue Namen wünschen. In Spanien wurden sie Tresca und Vespa getauft. Wer möchte schon wie ein Mofa heißen? Oder nach einer Hochspannungsleitung? Letzterer ist zwar passend, denn Tresca hat Ataxie. Dennoch ist sie so viel mehr. Wie auch Vespa. Beide sind noch sehr klein für ihr Alter. Vespa bekam ihre Kitten zu früh und keines hat es geschafft. All das soll nun hinter ihnen liegen. Von jetzt an nur noch das Schöne im Leben kennenlernen, aufbauen, Vertrauen fassen und am Ende ihre Menschen finden. Genau dafür braucht es neue Namen.

Jetzt seid Ihr gefragt! 🙂 Ihr habt schon den passenden Namen im Kopf? Für eine Spende von je 25 Euro könnt Ihr die Namenspatenschaft übernehmen 🙂

Tatzenhilfe proTaktion e.V.

Bankverbindung:

Volksbank Stade-Cuxhaven eG

Konto: 2003720100

BLZ: 24191015

BIC: GENODEF1SDE

IBAN: DE 43 241 910 15 200 37 20 100

Verwendungszweck: Namenspatenschaft (Tresca oder Vespa + welchen Namen sie bekommen sollen)Paypal: kontakt@tatzenhilfe.de (bitte Freunde-Option wählen)

Die ersten Fotos der schüchternen Mäuse:

Vespa

Tresca

Flower Power

Vor zwei Jahren habe ich diese Schönheit ergattert und eingepflanzt. Leider nicht bei uns, aber hoffentlich finde ich sie dieses oder nächstes Jahr wieder. Die Farben… ❤

Gemeinsam geht alles leichter. In diesem Sinne haben wir „Maikinder“ zusammen eine Geburtstags-Veranstaltung erstellt.

Mit Euch hoffen wir das Ziel von 300 Euro zu erreichen. Jeder Euro zählt und kommt direkt bei den Tieren an. Gerade in dieser schweren Zeit möchten wir dabei helfen die Futter- und Tierarztkosten zu stemmen. Vielen Dank an alle Helferlein ❤

Tatzenhilfe proTaktion e.V.
Vaßmerstr. 1
21614 BuxtehudeBankverbindung:
Volksbank Stade-Cuxhaven eG
Konto: 2003720100
BLZ: 24191015
BIC: GENODEF1SDE
IBAN: DE 43 241 910 15 200 37 20 100
Verwendungszweck: Geburtstag

Paypal: kontakt@tatzenhilfe.de (bitte Freunde-Option wählen)

„Wir“ – das sind: Nicole (24.05.), Viola (28.05.) und meine eine, Frauke (20.05.)

Die Veranstaltung findet noch bei Facebook statt. Da nicht jeder dort ist, stelle ich es auch hier ein. Wir freuen uns über jeden geteilten Beitrag und jeder Euro kommt zu 100% bei den Miezen an ❤ Aktueller Stand: 245 Euro! Es fehlt also nicht mehr viel zum Ziel. Natürlich darf es auch gerne mehr sein 😀 ❤

Liebe Viola, zu Deinem heutigen Geburtstag wünschen wir Dir alles, alles Liebe ❤ ❤ ❤

Balkonien

Heute haben wir uns in den Baumarkt gewagt. Über Mittag. In der Hoffnung dass die Massen sich morgens schon ausgetobt haben.. Naja… War sehr voll und die Gänge sind so mega eng – auch draußen – dass es wirklich Nerven gekostet hat… Zum Glück weiß ich ja was ich möchte und bin schnell fündig geworden. Endlich mal wieder Fuchsien ❤ Dazu Kapmargariten, Dahlien, Nelken und eine schöne Hängegeranie. Eine kleine Tomatenpflanze + Honigemelone haben wir auch mitgenommen. Ich bin gespannt ob es bald eigene Melonen gibt 😀 Bis zu 1,50 Meter kann die Pflanze groß werden, das passt grad noch 🙂

Zeckenabwehr

Jedes Jahr wieder die gleiche Frage: Was hilft und schadet nicht?

Bitte verwendet keine chemischen Spot-Ons oder Tabletten wie Bravecto oder Nexguard (die Zecke ist sofort im Todeskampf und entleert ihren Darminhalt samt aller Viren/ Bakterien in den Hund, was doch gerade vermieden werden soll…!!), aber auch keine Bernsteinketten.

Nicht nur, dass diese völlig wirkungslos sind – die Ketten sind grausig gearbeitet. Habt ihr schon mal selbst 24 Stunden täglich am Hals oder Handgelenk eine Splitterkette getragen die ständig Zug ausübt..? Nein? Na dann viel Vergnügen. Dann wisst ihr was es am empfindlichen Hals eures Vierbeiners verursachen kann.

Es gibt so viele tolle und wirksame Alternativen. Am günstigsten und besten von uns getestet in den letzten Jahren, das Spot-On der Eigenmarke von Zooplus. Vier Wochen Schutz. Überall. Top! Gleich danach Melaflon von Anibio – da krabbelten die Biester von den Hunden im Eiltempo zu uns… Pro Jahr eine Zecke pro Hund die sich nicht hat abschrecken lassen. Auch die Produkte von cd-Vet sind gut, riechen aber intensiv und die Wirkung ist je nach Region unterschiedlich. Hier schlecht, in Würzburg haben sie alles abgehalten. Aktuell testen wir Lolo und Max. Sehr dezenter Duft, in den ersten Tagen keine Zecken. Durch die Inhaltsstoffe sollen die Zecken auch regelrecht „verklebt und abgetötet werden“, sobald sie auf der Haut krabbeln. Wir sind gespannt. Denn auch wenn das Spot-On von Zooplus super repellent wirkte – hat sich doch mal eine Zecke auf den Hund verirrt, krabbelte sie anschließend fröhlich durch unser Schlafzimmer. Grusel. Das können wir hiermit hoffentlich vermeiden 🙂 Im Video seht ihr warum sich Zecken von Bernstein und Co. leider nicht abschrecken lassen 😉

Was verwendet ihr? Lieber Spray oder Spot-On? Nahrungsergänzung z.B. als Pulver? Rein natürliches Öl wie Kokosöl, wirkt aufgetragen einfach nicht ausreichend. Dazu schmiert es wahnsinnig. Auch diverse Pulver zum Füttern (alle rein natürlich, von cd-Vet z.B.) fielen bei uns durch. Ja, ein wenig können sie helfen wenn sie lang genug und regelmäßig gefüttert werden. Allerdings keine Soforthilfe und keinesfalls ausreichend… Schwarzkümmelöl sollte zudem nicht langfristig in den Napf und nur äußerlich aufgetragen beeindruckt es die Zecken nicht wirklich…

Sprays nutzen wir nur sehr ungern. Sie müssen zu oft aufgesprüht werden und etliche konnten uns nicht überzeugen. Dazu war der Geruch ziemlich penetrant. Ganz übel war auch das natürliche Zeckenhalsband mit Margosa. Sicherheitsverschluss funktionierte gut, sonst hätte ich es nie den Hunden umgemacht. Mit dem extremen Geruch hatten sie überhaupt keine Probleme, die Wirkung wurde von anderen Hundehaltern als gut eingestuft. Leider habe ich extrem darauf reagiert.. Mit Schwindel und Übelkeit 😉 Also ganz schnell weg damit 😀

Was mir auch sehr am Herzen liegt. Bitte wascht euch die Hände bevor ihr euren Hunden Leckerli gebt. Auch natürliche Spot-Ons verteilen sich über dem kompletten Fell, besonders in den ersten 48 sollte darauf geachtet werden. Sonst nehmen eure Hunde unter Umständen die Wirkstoffe auf, was zu Übelkeit/ Erbrechen führen kann. Wie wenig Menschen an sowas denken fiel mir vor allem im Winter auf. War es für uns selbstverständlich uns die Hände zu waschen nachdem wir das Auto mit Enteiserspray startklar gemacht haben – ist vielen das völlig egal. Sie geben mit ihren vollgeschmadderten Händen ihren Hunden und Pferden Leckerli… oder fassen ihren Kindern so ins Gesicht… Auch auf den Gassirunden passe ich sehr auf dass sich an meiner linken Hand (mit rechts füttere ich extrem selten) nichts befindet was meinen Fellnasen gefährlich werden könnte. Selbst wenn ich mir mal die Nase putzen muss hat das System und kommt nicht mit den Hunden in Berührung 😉

Edit: Leben Katzen mit im Haushalt, bitte unbedingt darauf achten ob das natürliche Mittel verträglich ist. Die meisten verursachen schwere Organschäden bei den Miezen und dürfen nicht verwendet werden! Einzig bei einem Aufenthalt im Mittelmeerraum würde auch ich zur Chemie greifen. Scalibor ist zur Zeit der einzige Schutz gegen die Sandmücke und somit vor einer Ansteckung mit Leishmaniose!

Frohe Ostern

Wünschen Euch die Tatzenhilfe proTaktion e.V. und ich ❤

Heute und morgen könnt Ihr noch virtuelle Osternester für die Miezen füllen. Von mir kamen 6 Stück, es sind insgesamt 36 gefüllt worden. Fehlen noch 64. Schaffen wir noch welche??? ❤ Ich danke allen die bisher geteilt, geliked und gespendet haben von Herzen ❤

Ich stelle Euch jetzt drei aktuelle Sorgenfellchen vor. Alle suchen noch ihre Menschen ❤

„Unser größtes Sorgenkind ist momentan unsere Manga (Foto oben). Manga leidet unter einem chronischen Schnupfen. Kurz nachdem sie bei uns ankam, musste sie stationär in die Klinik. Dort war sie mehrere Tage im Sauerstoffzelt. Lunge und Herz waren betroffen. Bereits diese Behandlungen inkl. Aerokat haben Kosten von über 500 Euro verursacht. Die nächste Rechnung liegt uns noch nicht vor. Es waren allerdings noch diverse weitere Arztbesuche mit Röntgen und Ultraschall, die noch nicht berechnet wurden. Manga muss täglich inhalieren. Dazu kommt jetzt, seitdem sie wieder zuhause ist, das Inhalieren mit dem Aerokat und Asthmaspray. Allein das Asthmaspray kostet jeden Monat ungefähr 45 Euro. Dazu kommen die anderen Medikamente und gefuttert hat sie dann auch noch nicht. Wir brauchen daher nicht nur Unterstützung bei ihren Tierarztkosten, sondern wir benötigen auch Paten, die uns bei ihrer Versorgung zur Seite stehen. Manga ist erst knapp 1,5 Jahre alt. Sie ist so ein entzückendes und liebes Mädchen. Wir möchten ihr alle Chancen geben, um ein glückliches Katzenleben führen zu können. Bitte helft uns dabei 🙂 „

Die zweite Rechnung für Manga kam Ende März und beläuft sich auf weitere 260 Euro.

Der süße Javitho (sprich Chavito, Ch wie in Nacht) – Juli 2019 geboren – hatte sogar schon Interessenten. Leider wurde bei der abschließenden Untersuchung beim Tierarzt festgestellt, dass seine Zähne/ Zahnfleisch nicht in Ordnung waren. Am 26.03. mussten ihm alle bis auf die Fangzähne gezogen werden. Zum Glück hat der kleine Kerl sich schnell erholt und freut sich nun auf seine Menschen, die ihn auch ohne Zähnchen adoptieren und ihm ein glückliches, schönes Leben bei ihnen schenken möchten ❤ Die Rechnung für die OP beläuft sich auf knapp 200 Euro.

Javitho 🙂 Der sehr gut auf seinen hört! 🙂

Hier seht ihr Oreo, oder einfach Keks. Ein süßer Kater, geboren ca. Juli 2020. Leider hat er Ataxie und seine Vermittlungschancen stehen nicht besonders gut. Dabei kann er damit ein fast ganz normales Leben führen. Am 30.03. mussten sie mit ihm am frühen Abend in die Notsprechstunde. Er hatte sich mit seinem Bein im Stuhl verfangen und böse verdreht beim Sturz. Zum Glück hat er sich nur ein paar Prellungen und Verstauchungen geholt. Die Rechnung liegt noch nicht vor. Durch die Notsprechstunde ergibt sich aber schon ein Aufschlag von 50 Euro + mindestens der doppelte Satz der normalen Tierarztkosten. Vermittelt wird er nur mit zwei anderen Katern der Tatzenhilfe.

„Wir haben uns entschieden, Oreo, Mailo und Kris ausschließlich als Trio zu vermitteln. Mit dieser Entscheidung haben wir es uns nicht einfach gemacht. Wir sind uns bewusst, dass das die Vermittlungschancen erheblich einschränkt. Oreo braucht Mailo sehr. Mailo stellt sich so großartig beim Toben auf unseren kleinen Wackelkater ein. Die beiden spielen sehr gerne miteinander und kuscheln auch. Seit Kris da ist, hat Mailo aber auch einen ebenbürtigen Tobefreund und das tut ihm sichtlich gut. Bei Kris muss er keine Rücksicht nehmen und er ist dem gewachsen. Mailo reagiert außerdem extrem sensibel auf Veränderungen.“

Wenn Ihr einer oder mehreren Miezen der Tatzenhilfe ein Zuhause geben möchtet, meldet Euch 🙂 Gerne auch bei mir, ich leite den Kontakt dann weiter. Wenn Ihr Euch per E-Mail oder Nachricht vorstellt, bitte denkt daran auch etwas zu Euren Lebensumständen zu schreiben. Zu vorhandenen Tieren. Wohnung? Haus? Balkon wäre schön, wenn aber nur gesichert. Warum soll es gerade diese Fellnase werden? 🙂 Es geht nicht darum Eure Bankdaten zu erfahren 😉 Einzig der bestmögliche Platz soll gefunden werden 🙂 Bitte seid nicht traurig oder böse wenn Ihr nicht sofort eine Antwort erhaltet. Familie Adams arbeitet Vollzeit und an erster Stelle steht die Versorgung aller Fellnasen. Auf Grund der aktuellen Corona-Lage sind keine Besuche bei Ihnen möglich (es ist kein Tierheim, sondern die private Wohnung). Termine für Vorkontrollen usw. werden mit Euch abgestimmt. Vieles kann auch schon telefonisch abgeklärt werden 🙂 Ad hoc Vermittlungen wird es nicht geben, im Sinne der Tiere. Die Bilanz der letzten – fast 10 Jahre – zeigt dass das der einzig richtige Weg ist. Nur sehr selten gibt es einen Rückläufer – fast ausschließlich wenn sich die Lebensumstände der Menschen so drastisch geändert haben, dass sie den Miezen nicht mehr gerecht werden konnten. Ihr werdet auch nach der Adoption immer Hilfe und Unterstützung bei allen kleinen und großen Sorgen/ Anliegen bei der Tatzenhilfe finden 🙂

Danke fürs Lesen, darf gerne geteilt werden 🙂