Sunset

Diesen schönen Sonnenuntergang bekamen wir vorhin beim Gassi am See zu sehen ❤

Kurze Zusammenfassung der letzten Wochen:

Lucia hat sich einen fiesen Husten eingefangen und bissel geschnoddert. Also am 30.12. gleich noch mit ihr zum Tierarzt. Spritzen. Hustensaft. Silvester war mit Alprazolam für beide erträglich. Im Gegensatz zum Vorjahr hat Diego so wenigstens noch futtern können und selbst 23 Uhr am Tisch gebettelt 😉 Dann war s aber aus und er hat sich ins Bad verzogen. Halb eins bin ich mit beiden ins Bett. Knaller wurden ständig gezündet, aber die ganzen Raketen und Co. hatten sich ca. 1 Uhr erledigt…

Im Haus geht s langsam aber sicher voran. Allerdings können wir Ostern streichen. Durch Corona haben die Gewerke so viele Ausfälle, dass es bei uns nur schleppend voran geht. Drückt uns doch bitte die Daumen, dass wir wenigstens Ende Mai einziehen können…

Lucia geht s wieder gut, sie bekommt noch ein paar Tage die Strukturkräuter für die Atemwege, die Diego auch bekommt. Das nasskalte Wetter ist nix für sie. Mit trockener Kälte kommt sie gut klar. Die Tierärztin war erfreut, dass sie immer warm angezogen ist. Im Gegensatz zu einem Mann hier. „Holen sie ihren Hund aus dem Mantel, die holt sich sonst noch ne Lungenentzündung, so wie die drunter schwitzt!“ und ein Tierarzt müsste mir mal sagen was Sache ist. Ich wusst nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Wird Zeit für Shirts und Jacken mit der Aufschrift: Sie haben ganz schön viel Meinung, bei so wenig Ahnung 😉

Mir geht s noch nicht so gut. Im Herbst bekam ich eine fiese Fußsohlenentzündung (immer noch heftig, aber besser). Erst rechts, dann links auch noch. Im November so schlimm, dass ich kaum noch auftreten konnte. Die Füße haben immer weh getan, ich konnt sie kaum auf die weiche Couch legen. Also gab es von der Rheumatologin Cortison. Vom Orthopäden kam nur, ich kann s ja mit Voltaren einschmieren, nachdem ich mich geweigert hab, meine Füße mit Strom malträtieren zu lassen. Fazit, Cortison hilft. Sehr schnell und gut. Leider musste ich es zwei Monate nehmen, vorher ging es nicht ohne. Tja, so hab ich dann auch ausgesehen. Bis Ende Dezember war nix und in der letzten Woche mit 10 mg kam dann mit Macht die Gewichtszunahme… Vor allem im Gesicht/ am Hals 😦 Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, hatte ich auch noch fiese Nebenwirkungen von der verkackten Booster-Impfung. Mir reicht es jetzt wirklich mit dem Mist! Am Tag selbst alles okay, mir tat nicht mal der Arm weh. Nächsten Tag hatte ich eine mega Beule über dem Schlüsselbein, die Lymphknoten überall geschwollen. Ich hatte solche Schmerzen, dass ich mich kaum rühren mochte.. Praktisch, wenn man eine Ärztin im Freundeskreis hat und sie gab schnell Entwarnung. Sie hatte das auch.. Bei ihr war s aber nach 2 Tagen weg und sie hatte nix mehr. Ich hab auch nach 10 Tagen noch eine kleine, leicht schmerzhafte Beule gehabt… Ganz großes Kino…

Ich hoffe Ihr seid besser ins neue Jahr gestartet 🙂

Silvester

Zuallererst die Petition von Tasso und dem Jane Goodall Institut. Die private Ballerei muss endlich verboten werden. Auch ich mag ein schönes Feuerwerk, keine Frage. Zum Wohle der Tiere und Umwelt, verzichte ich aber gerne darauf. Niemandem soll das Feiern und Spaß haben verboten werden! Was hier die letzten Jahre an Böllern und Co. – teils gezielt auf Tiere und Menschen – geworfen wurde, ist nicht mehr feierlich und gehört abgeschafft. Das ganze Jahr wird gejammert wie knapp das Geld ist, aber an Silvester wird das Geld gerade zu verbrannt. Wo sind die Stimmen der Vernunft, wenn es um den Feinstaub geht? Ach ja, die machen dann natürlich Pause. Um passend bis und wieder nach Silvester auf die pösen, pösen Dieselfahrer zu schimpfen.

Hier geht es zur Petition

Ich hoffe für Diego wird dieses Silvester wieder entspannter. Wir waren zeitig mit ihm beim Tierarzt und haben ein Blutbild machen lassen. Alles tip top und er kann Alprazolam bekommen. Ab morgen werden wir damit anfangen und direkt an Silvester die Dosis deutlich steigern müssen, damit er sich wenigstens drinnen entspannen kann. Auch mit jahrelangem Silvestertraining schaut s mau aus, sobald es schummrig wird. Ein, zwei einzelne Knaller kann er noch gut wegstecken. Im Hellen kann ich ihn ablenken und Blödsinn mit ihm machen. Im Dunkeln gibt es nur noch Tunnelblick und Panik. Und 18 Stunden verkneift er sich alles 😦 Alprazolam wirkt direkt gegen die Angst. Ihr wisst, ich bin kein Freund von Chemie, aber um Silvester herum geht es einfach nicht anders. Er hat es bisher gut vertragen, also bekommt er das weiterhin. Eierlikör hat nichts gebracht… Adaptil und Co. sind generell viel zu schwach bei seiner Panik. Bitte lasst die Finger von Acepromazin und ähnlichen Medikamenten! Diese stellen die Hunde „ruhig“, aber der Verstand ist oft hellwach. Nun stellt Euch vor wie Ihr Euch fühlen würdet, in voller Panik, bei vollem Bewusstsein, aber Ihr könnt Euch nicht regen, nicht bemerkbar machen… Seit 2017 trainieren wir die Pipistelle für Silvester. Immer gegen 19 Uhr abends. Funktioniert super. Nur nicht an Silvester… Bei Lucia ja, sie beeilt sich und läuft schnell wieder rein (macht sie auch sonst, gibt ja danach gleich was zu knabbern drinnen).

Noch eine Bitte: Nehmt die Bedürfnisse Eure Fellnasen ernst und ignoriert sie keinesfalls, wie es leider immer noch empfohlen wird! Wer vertraut schon jemandem, der sich blind und taub stellt?! Angst ist nicht rational, sie wird auch nicht verstärkt, wenn Ihr Euren Fellnasen Schutz und Zuwendung bietet. Damit meine ich nicht, sie mit quietschendem Gebrabbel, während man selbst mehr aufgescheuchtes Huhn ist – noch panischer zu machen. Aber wenn sie körperliche Nähe suchen, dann bitte gewährt sie ihnen. Diego geht immer wieder ins Bad und verkrümelt sich dort. Ansonsten folgt er uns auf Schritt und Tritt und möchte ganz dringend körperliche Nähe. Die bekommt er selbstverständlich.

Hier geht es zum Beitrag von Tierarzt Rückert und Silvester

In diesem Sinne, wünsche ich Euch und Euren Fellnasen ein möglichst entspanntes Silvester. Rutscht gut ins neue Jahr ❤

Nikolaus und Weihnachtswichtel

schoenen Nikolaustag
Ich hoffe Ihr hattet alle einen fleißigen Nikolaus!

(Der arme Diego wird den ganzen Tag verwöhnt, er war heut früh schon zum Blutabnehmen beim Tierarzt. Sehr lieb und tapfer, wie immer. Blutwerte sind alle in Ordnung, jetzt können wir ihm bald wieder Alprazolam geben, damit er die Tage vor und nach, und natürlich Silvester selbst, wenigstens drinnen entspannter verbringen kann.)

In diesem Jahr gibt es von der Tatzenhilfe proTaktion e.V. wieder eine Wichtelaktion für alle Pflegemiezen. Es sind noch nicht alle im Album zu finden, sie werden nach und nach eingestellt 🙂

Da nicht alle bei Facebook sind, hier der Text dazu (Weihnachtswunsch von mir getextet, Wichtel – unbekannt). Wenn Ihr Fragen habt, stellt sie mir. Ich beantworte sie Euch gerne oder leite sie weiter 🙂

Weihnachtswunsch einer Katze

Friedlich träumt sie auf ihrem Kissen. Im Traum erscheinen ihre Menschen, die möchte sie schon jetzt nie wieder missen! Sanft streicheln sie ihr durchs Fell. Ein Leckerli hier, ein liebes Wort da – jetzt geht alles ganz schnell! Aufregung macht sich breit, ein Abschied von Freunden und Pflegestelle, dann ist es so weit. Die Neugierde wächst. Wo geht es wohl hin? Sie haben doch nicht etwa den Tierarzt im Sinn?? Zu ihrer Freude stellt sie ganz bald fest, sie bringen sie in ihr eigenes Zuhause, ihr kuscheliges Nest! Dort warten neue Freunde, jede Menge Leckereien, ein Leben voll Freude… und sie wünscht sich: möge es doch für alle so sein! ❤

Bei uns warten so tolle Miezen von Jung bis Alt auf ihre Menschen. Bis diese sie gefunden haben, sollen sie natürlich alles bekommen, was sie mögen und gerne auch mal etwas verwöhnt werden ❤ Im weiteren Beitrag findet Ihr die einzelnen Miezen und was sie gerne futtern, an Leckerchen mögen, an Spielzeug oder Bettchen bevorzugen. Aber auch an Medikamenten brauchen. Jetzt kommt Ihr ins Spiel 🙂

Die Weihnachtswichtel! ❤

Schenke groß oder klein,
schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in Dir wohnt,
so dass die eigene Freude zuvor
Dich reich belohnt.
Du verschönerst die stillste Zeit im Jahr,
bist Du auch klein und unsichtbar.

Adresse für Pakete:

Tatzenhilfe proTaktion e.V.
Nicole Adams
Vassmerstr 1
21614 Buxtehude

Bankverbindung:
Volksbank Stade-Cuxhaven eG
Konto: 2003720100
BLZ: 24191015
BIC: GENODEF1SDE
IBAN: DE 43 241 910 15 200 37 20 100
Verwendungszweck: Wichteln 2021

Paypal: kontakt@tatzenhilfe.de (bitte die Freunde-Option wählen)

Heute möchte ich Euch Kris vorstellen, das zauberhafte „Einhörnchen“ ❤ Kris ist ein zurückhaltender, lieber Kater. Er liebt Stinkespielzeug und das Nassfutter von Mac’s Cat Ente/ Pute/ Huhn 🙂 Wie alle Pflegis, sucht er auch Paten (ab 5 Euro monatlich, auch als Geschenkpatenschaft möglich), bis seine Menschen ihn finden 🙂

Kris ❤

Umfragen

Wer Spaß an Umfragen hat und damit (schnell!) ein paar Euro verdienen möchte, kann sich gerne mit meinem Link bei AttaPoll anmelden 🙂

https://attapoll.app/join/nntmm

Die App kann kostenlos fürs Handy runtergeladen werden. Es gibt viele Umfragen und von meinen Bekannten gibt es einige, die dort nebenbei in ein paar Wochen 40 Euro und mehr generiert haben. Das Guthaben kann man sich z.B. per Paypal auszahlen lassen oder man spendet es. Der Referenzcode nntmm kann auch später noch unter Einstellungen eingegeben werden. Wenn Ihr Euch werben lasst, bekommt Ihr auch etwas. 40 Cent 🙂 Kleinvieh macht ja bekanntermaßen auch Mist 🙂 Ich nehme gerne an Umfragen teil und wenn es dafür noch etwas gibt, umso besser 😀

Spaziergang

Bei herrlichem Sonnenschein (anfangs war es auch nicht zu warm), sind wir mit den Hunden wieder an den Deich/ Maustsee/ Ostsee gefahren. Wegen mir könnten wir dort jeden Tag unsere Runde drehen. Ob Sommer oder Winter, es ist immer schön da. Schaut Euch gerne das Video an. Die Musik könnt Ihr gepflegt ignorieren. Hab einfach eine ausgewählt, die kostenlos zur Verfügung stand. Das Video fängt an mit dem Gassi gestern, ein paar Videos von April und dann gibt s noch eines aus dem Januar mit Schnee 😉 Während Diego gestern immer wieder baden ging und kaum zu bremsen war, war Lucia einfach nur warm 😉 Ohne Leine lief sie auch fast ausschließlich direkt hinter mir. Richtiges Erkundungsverhalten und Lebensfreude zeigte sie erst wieder, als sie an der Leine war, für den Rest der Strecke. Manchmal kommt halt doch noch die Angst durch, dass wir sie irgendwo anders lassen könnten und sie klebt förmlich an uns. Je nachdem welche Strecke wir gehen, sind wir ca. 1,5 Stunden unterwegs. Reicht auch. Danach wollen sie nur noch schlafen^^

Besonders freut mich, dass es Diego in diesem Sommer so gut geht. Vielleicht erinnert Ihr Euch an die letzten zwei sehr schlimmen Jahre und der Sommer davor war auch nicht der Knaller (ganz fieser Husten + Bronchitis, zum ersten Mal, danach ständig Atemnot + zäher, weißer Schleim, immer wieder Bronchitis). Seit Anfang des Jahres bekommt er cd-Vet HustaVet-Immun + ArthroGreen Collagen. Wirklich ein Durchbruch. Das HustaVet-Immun kann dauerhaft gefüttert werden. Er hat viel weniger Beschwerden und gibt richtig Gas. Die ersten Videos, wo er an der Leine läuft, wurden nach einer Stunde flitzen und baden aufgenommen..! Er läuft wie eine Nähmaschine. Kein Vergleich zu letztem Jahr, wo er bis Ende Oktober teilweise kaum 5 Minuten am Stück langsam gehen konnte, ohne in Atemnot zu geraten. Oder zu keuchen/ würgen, bis der zähe, weiße Schleim kam. Und jetzt? Läuft er auch nachmittags die große Runde wieder freudig mit, selbst bei 22 Grad und Sonne 🙂 Wenn s wärmer ist, geht er natürlich nur kleine Schnüffel-Runden. Wir sind schon seit vielen Jahren sehr zufrieden mit den Produkten von cd-Vet. Ich hoffe sie schlagen weiterhin so gut an 🙂

Wichtig für alle Tierhalter

Achtung! Unser aller Haustiere sind in akuter Gefahr, weil das EU-Parlament für die Tiermedizin ein drastisches Antibiotika-Verbot beschließen will!

Von Ralph Rückert, Tierarzt, und Johanne Bernick, Tierärztin

Hinter den Kulissen, völlig unter dem Radar der Bürgerinnen und Bürger und in aller Stille zeichnet sich gerade auf EU-Ebene ein echtes Drama für die moderne Tiermedizin und unser aller Haustiere ab. Wenn sich nicht sofort ALLE Tierbesitzer:innen energisch auf die Hinterfüße stellen und den zuständigen Politiker:innen die unmissverständliche Botschaft zukommen lassen, dass es so nicht geht, werden wir in der Tiermedizin innerhalb kürzester Zeit vor geradezu unvorstellbaren Problemen stehen. Wir müssen Sie also dringend bitten, sich in dieser Angelegenheit SOFORT persönlich zu engagieren, bevor es zu spät ist.

Die Zeit drängt, und das ist keine Floskel!Der Hintergrund: 2019 wurde die neue EU-Tierarzneimittelverordnung 2019/6 verabschiedet. Vor dem Inkrafttreten im Januar 2022 müssen die EU-Kommission, die Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament nun festlegen, welche Antibiotika zukünftig für den Menschen vorbehalten und damit für die Tiermedizin verboten werden sollen. Die Kommission hat dem zuständigen Ausschuss des Parlaments einen sorgfältig erarbeiteten, wissenschaftlich sauber fundierten und mit zahlreichen Fachorganisationen (der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA, dem European Center of Disease Control ECDC, der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE und der Weltgesundheitsorganisation WHO) abgestimmten Entwurf zur Abstimmung vorgelegt. Dieser Entwurf hätte die bislang weltweit strengste Regulierung des Antibiotika-Einsatzes in der Tiermedizin dargestellt, wäre aber gleichzeitig wissenschaftlich korrekt und vernünftig gewesen.

Einigen übereifrigen und kurzsichtigen (sorry, anders kann man es echt nicht ausdrücken!) Abgeordneten unter der Führung des Grünen-Politikers Martin Häusling und unter dem Einfluss humanmedizinischer Organisationen aber ging dieser Entwurf nicht weit genug, so dass sie sozusagen in letzter Minute die Mitte Juli erfolgte Ausschuss-Abstimmung mit einem geradezu irrwitzigen und wissenschaftlich absolut nicht begründbaren Entschließungsantrag torpediert haben, der – wenn er im September auch noch vom EU-Parlament abgenickt wird – ohne jede Übertreibung eine tödliche Gefahr für unsere Haustiere darstellt.

Um es mal möglichst einfach auszudrücken: Bei Hunden, Katzen und Pferden könnten wir Tiermediziner:innen zahlreiche komplizierte, gefährliche und schwerstes Leiden auslösende bakterielle Infektionen einfach nicht mehr erfolgreich bekämpfen. Bei Kaninchen, Meerschweinchen, Repilien, Exoten und Co. könnten wir sogar bei fast jeder Art von bakterieller Infektion nur noch verzweifelt die Hände heben, weil wir für diese Tierarten GAR KEIN funktionierendes Antibiotikum mehr zur Verfügung hätten. Diese Entwicklung stößt bei der EU-Kommission, dem Europäischen Tierärzteverband FVE und dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte BPT auf Unverständnis und Entsetzen. Mein Kollege Siegfried Moder, Präsident des BPT, sagt dazu: „„Die Abgeordneten verkennen dabei, dass Antibiotikaklassen, die auf die Reserveliste gesetzt werden, nicht nur für lebensmittelerzeugende Tiere verboten werden, sondern für ALLE Tierarten, also auch für Hunde, Katzen, kleine Heimtiere, Exoten, Pferde und Zootiere, und keine Ausnahmen zulässig sind“. Die an diesem hirnrissigen Entschließungsantrag beteiligten Politiker betreiben eine Agenda, die Massentierhaltung letztendlich unmöglich machen soll, ignorieren dabei aber völlig, dass die beabsichtigten, drastischen Restriktionen zu absolut tierschutzwidrigen Zuständen auch im Hobbytierbereich führen würden. Die ebenfalls dahinter steckenden Humanmediziner sind nach wie vor eifrig und leider ziemlich erfolgreich bemüht, die Rolle der Humanmedizin bei der Entstehung von Antibiotikaresistenzen durch eine Schuldverlagerung auf die Tiermedizin zu verschleiern, obwohl nur 5 Prozent der resistenten Keime aus dem Tierbereich stammen und die Humanmedizin nach wie vor jede vernünftige statistische Erfassung ihres Antibiotika-Einsatzes verweigert.

Es bleibt nur ein Weg: Sie, also ALLE Tierhalter:innen, müssen sich SOFORT wehren und eine klare Botschaft an das EU-Parlament senden. Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte macht das durch eine über Ihre jeweiligen Tierarztpraxen laufende Unterschriftenaktion möglich. Wenn Sie in den nächsten Wochen die Praxis oder Klinik Ihres Vertrauens aufsuchen, dann fragen Sie bitte, wo Sie unterschreiben können. Haben Sie keinen Tierarztbesuch geplant, dann kommen Sie ruhig einfach so vorbei und unterschreiben. Außerdem wurde unter dem unten stehenden Link die Möglichkeit der Teilnahme an einer Online-Petition geschaffen.

Wenn wir in unserem Blog und auf unseren Social-Media-Kanälen Artikel veröffentlichen, überlassen wir die Verbreitung normalerweise dem Interesse der Leser:innen. In diesem Fall aber bitten wir Sie buchstäblich auf Knien: Verbreiten Sie diesen Aufruf im Interesse unserer Tiere aus allen Rohren! Die für diese Entwicklung Verantwortlichen verlassen sich nach meiner Einschätzung fest darauf, dass das Ganze beschlossene Sache ist, bevor die Öffentlichkeit davon Wind bekommt. Diese Suppe muss versalzen werden, und zwar gründlich! Bitte, bitte, helfen Sie mit, durch Verbreitung der Botschaft und natürlich durch Ihre Unterschrift!

Link zur Petition: https://www.change.org/p/europ%C3%A4ische-parlament-eu-will-weitreichendes-antibiotikaverbot-f%C3%BCr-tiere-gefahr-f%C3%BCr-unsere-tiere?fbclid=IwAR0JmO130UezNMgr6dYNc5valr9t6ewYEUEtydlQff7LwtlRxTUURGiOH7U

Wer sich über diesen zwangsläufig plakativen und kurzen Aufruf hinaus informieren möchte, kann das in aller Ausführlichkeit auf der Homepage des BPT tun:

https://www.tieraerzteverband.de/?fbclid=IwAR39UEEo3Mdzu3Sl_8WYa_CNjkxS_6pZ1xk7slfo6ErEJVIaNSCMfrnddOw

Bleiben Sie uns gewogen, bis bald, Ihr Ralph Rückert, Ihre Johanne Bernick. Wir heben für diesen Beitrag das Copyright ausdrücklich auf! Wenn Sie ihn kopieren / ausdrucken wollen, um ihn zu verbreiten, dürfen Sie das gerne tun!

Wir haben selbstverständlich bereits vor ein paar Tagen unterschrieben. In der Hoffnung, dass das noch gestoppt werden kann.

Tierquälerei auf hohem Niveau

Ihr ahnt schon worum es geht, gell? Olympia. Mir zerreißt es das Herz.

„Samstags mit Julie von Bismarck: Wenig Olympisch. English version below.

Auch aus Tokio gehen wieder Bilder um die Welt, bei deren Anblick sich wirklich niemand wundern muss, dass es immer mehr Menschen gibt die den Reitsport für Tierquälerei halten. Ich kann es ihnen ehrlich gesagt nicht verübeln. Es waren viele solche Bilder. Zwei davon: Eine Bundestrainerin die ihrer Fünfkampf Reiterin zubrüllte sie solle “ mal richtig draufhauen“, was diese auch ausgiebig tat (auf ein Pferd, das schon mit einer anderen Reiterin nicht springen wollte und wohl eher zum Tierarzt gehört hätte) und ein 9(!)jähriger Schimmel, der von seinem Reiter durch einen auf Anschlag gebauten Parcours gejagt wurde, in dem selbst die älteren Pferde zu kämpfen hatten, das junge Pferd sich bei jedem Hindernis „überspringend“ um bloß nicht an die Stange zu kommen (ja, da muss man sich fragen warum das so ist), sich schließlich stark aus der Nase blutend, hustend und röchelnd über die letzten Sprünge quälte und der Reiter mit blutbespritzter Reithose auf dem blutüberströmten Schimmel sich im Ziel über Zeitfehler ärgerte, statt sich um sein Pferd zu sorgen. Niemand griff ein, weder im ersten noch im zweiten Fall. Die Begründung: alles regelkonform.Man hat den Eindruck, die FEI (und die anderen Verbände) machen ihre Regeln ausschließlich für die Personen an den Zügeln und nicht für die eigentlichen Athleten (die Pferde – falls das in Vergessenheit geraten ist). Schläge, Sporenstiche, schmerzhafte Zäumungen, LDR, alles erlaubt – wie wir gelernt haben sogar blutende Pferde. Sehen Sie, Verantwortliche, NIEMAND der bei normalem Verstand ist möchte so etwas sehen. NIEMAND möchte hören wie ein Pferd beinahe an seinem Blut erstickt. Niemand möchte hören und sehen, wie ein Pferd geschlagen wird. Und die Menschen die einen solchen Reitsport ablehnen haben absolut Recht damit: es hat nämlich nicht das Geringste mit echter Reiterei zu tun. Vielleicht wäre es eine gute Idee gewesen, alle Reitsportverbände – und das schließt den Weltverband des Pferdesports mit ein – den Regeln der klassischen Reiterei zu unterwerfen – denn das war mal wieder in keiner Weise mit reiterlicher Ethik vereinbar. Und olympisch war es schon gar nicht. ©Julie von Bismarck

Saturdays with Julie von Bismarck: Not very Olympic.Once again, pictures from Tokyo are going around the world, and no one should be surprised that there are more and more people who consider equestrian sport to be cruelty to animals. To be honest, I can’t blame them. There were many such pictures. Two of them: A German trainer yelling at her pentathlon rider to „hit him really hard“, which she does extensively ( a horse that already didn’t want to jump with another rider and probably should have been taken to the vet instead) and a 9(! )-year-old gelding, being chased by his rider through a course built to the limit, in which even the older horses had to struggle, the young horse „over-jumping“ every obstacle to avoid hitting the pole (yes, you have to ask yourself why), and the rider in his blood-spattered breeches on the blood-covered horse being angry about time faults at the finish instead of worrying about his horse. Nobody intervened, neither in the first nor in the second case. The explanation: everything in accordance with the rules.One gets the impression that the FEI makes its rules exclusively for the people at the reins and not for the actual athletes (the horses – in case that has been forgotten). Hitting, spurs, painful bits and bridles, LDR, all allowed – as we have learned even bleeding horses. But you see, dear FEI Chairmen, NOBODY in their right mind wants to see this. NOBODY wants to hear a horse almost choking on its blood. Nobody wants to hear and see a horse being beaten. And the people who reject such riding are absolutely right: it has nothing to do with real riding. Perhaps it would have been a good idea to subject the FEI to the rules of classical equestrianism – because that was, once again, in no way compatible with equestrian ethics. And it was certainly not Olympic. ©Julie von Bismarck“

Wieder ein Armutszeugnis der Reiterei. Nicht nur bei Olympia. Schleu verdrischt das ihr zugeteilte Pferd weil es mehrfach verweigert. “ „Wenn man das sieht, mag man denken, dass das immer so läuft. Die Erfolge, die wir sonst zwischendurch feiern, sprechen dagegen“, sagte Schleu zu ihrem Einsatz der Gerte. „Eigentlich sind wir Deutsche als gute und solide und auch einfühlsame Reiter bekannt.“ Für Kritik sorgte auch der Auftritt von Bundestrainerin Kim Raisner. „Hau mal richtig drauf! Hau drauf!“, rief sie – im Fernsehen deutlich hörbar – Schleu zu.“ Gute Reiter? Ich könnt kotzen. Die „tollen Erfolge“ sagen rein gar nichts darüber aus… Ausgerechnet von Isabell Werth (Ja, Rollkur lässt grüßen, dazu massiver Sporeneinsatz, grobe Handeinwirkung und schlechter Sitz..!!) gibt es Kritik. Das Pferd tue ihr leid. Vielleicht denkt sie selbst mal über die eigene Reitweise nach… Es gibt nur sehr, sehr wenige wirklich gute Reiter. Bei Olympia ist keiner zu sehen… Es ist erschreckend was auf dem Rücken der Pferde an krankem Ehrgeiz ausgetragen wird. Schlechte Haltung, schlechtes Training, Reiter die ihre Pferde nur mit messerscharfen, abenteurlichen Zäumungen „reiten“ können… Was auf den Abreiteplätzen abgeht – Horror… Nicht das Pferd hat etwas verkehrt gemacht „weil es nicht funktionierte“, wie ein schlauer Kommentator anmerkte… oder weil es „immer nur zur Tür wollte“. Es ist ein Lebewesen verdammt nochmal!

Sie hätte weinen sollen, weil sie das Pferd so widerlich behandelt hat, aber nicht wegen einer verkackten Medaille!!

So lange Pferde (Tiere allgemein) als Sachen und Sportgeräte gesehen werden, so lange di FEI „ein bisschen Blut“ gar nicht schlimm findet und die Pferde trotzdem starten lässt und Reiter nicht disqualifiziert, werden weiter jeden Tag diesen wundervollen, sanften Wesen aufs Schlimmste gequält… 😦

12. Berliner Hörspiel Festival

Vor ein paar Monaten bekam ich eine Anfrage, ob eines meiner Fotos für eine Collage des diesjährigen Festivals verwendet werden kann. Gerne doch 🙂 Ich habe mich sehr gefreut, dass mein Foto infrage kommt.

Am 12. August geht es los. Findet sowohl live in der Akademie der Künste als Open Air statt, als auch via Livestream. Schaut und hört doch gerne vorbei 🙂

https://berliner-hoerspielfestival.de/start/

Hier das original Foto:

Alpakas sind einfach toll

Nun das kreative Ergebnis 😀

Copyright Beims / Luncke / Schäfers / Schmied

Die anderen Fotos kenne ich selbst noch nicht und bin sehr gespannt auf die Ergebnisse 🙂 Es geht um Menschen die in den Spiegel schauen und statt sich selbst, den Kopf eines Tieres sehen.

Es ist für mich immer schön zu sehen, wenn meine Fotos gefallen und die Anfrage kommt sie verwenden zu dürfen. Ob es nun für einen privaten Beitrag in einem Blog ist, oder auf einem Flyer (eines meiner Fotos aus meiner Heimatstadt Boizenburg) oder eben für den Hintergrund einer Website (der Wendelstein).

Habt s fein und bleibt gesund! 🙂

Erinnerungen…

Heute vor einem Jahr hat Kayla mir noch einen wundervollen Moment beschert, obwohl sie schon so krank war… Vormittags zwei Stunden Infusionen… Nachmittags wollte sie dann unbedingt unsere gewohnte, kleine Runde ums Altenheim gehen. War schon recht warm, aber ich hab sie machen lassen. Ohne Leine. Sie war etwas wackelig auf den Beinen, ging aber immer weiter. Als wollte sie sich und mir beweisen dass sie das sehr wohl noch kann… Etwa nach der Hälfte hat sie sich in den Schatten gesetzt und mich traurig angesehen. Hab mich kurz zu ihr gesetzt und sie gestreichelt. Sie wollte, konnte aber nicht weiter gehen. Also hab ich sie auf den Arm genommen. Was sie sich Zeit ihres Lebens eigentlich nur gefallen ließ, wenn sie krank war. Lieber allein hoch- oder runterspringen. Kaum auf meinem Arm, hat sie sich richtig rangekuschelt, ihre Wange an meiner. So sind wir eine Weile gelaufen. Ganz langsam. Wir haben diesen besonderen Moment beide sehr genossen… ❤ Erst kurz vor unserem Eingang wollte sie runter. Vor der Treppe allerdings blieb sie wieder stehen. Zu dem Zeitpunkt konnte sie die paar Stufen schon nicht mehr alleine hoch gehen, geschweige denn aufs Bett oder die Couch springen…. Selbstverständlich habe ich ihr geholfen. Sie hatte so viel Vertrauen und hat mich ihr helfen lassen. Ich kann förmlich jetzt noch ihre Wange an meiner spüren und bin unendlich dankbar für diesen Moment…

(Lieber Harald, durch die Beantwortung Deiner Mail kam mir diese besondere Erinnerung in den Sinn. Mir fehlt weiter die Motivation hier zu sein, auch die Zeit – dies wollte ich dennoch mit Euch allen teilen…)

Danke Euch allen fürs Lesen und dass Ihr mir weiter „treu“ bleibt. Habt ein schönes Wochenende ❤

Nomen est omen

Wir brauchen neue Namen!

Vorgestern kamen die zwei süßen Mädels aus Spanien auf ihrer Pflegestelle an. Im April 2020 geboren, noch sehr schüchtern. Ihr werdet Euch jetzt bestimmt fragen warum wir uns neue Namen wünschen. In Spanien wurden sie Tresca und Vespa getauft. Wer möchte schon wie ein Mofa heißen? Oder nach einer Hochspannungsleitung? Letzterer ist zwar passend, denn Tresca hat Ataxie. Dennoch ist sie so viel mehr. Wie auch Vespa. Beide sind noch sehr klein für ihr Alter. Vespa bekam ihre Kitten zu früh und keines hat es geschafft. All das soll nun hinter ihnen liegen. Von jetzt an nur noch das Schöne im Leben kennenlernen, aufbauen, Vertrauen fassen und am Ende ihre Menschen finden. Genau dafür braucht es neue Namen.

Jetzt seid Ihr gefragt! 🙂 Ihr habt schon den passenden Namen im Kopf? Für eine Spende von je 25 Euro könnt Ihr die Namenspatenschaft übernehmen 🙂

Tatzenhilfe proTaktion e.V.

Bankverbindung:

Volksbank Stade-Cuxhaven eG

Konto: 2003720100

BLZ: 24191015

BIC: GENODEF1SDE

IBAN: DE 43 241 910 15 200 37 20 100

Verwendungszweck: Namenspatenschaft (Tresca oder Vespa + welchen Namen sie bekommen sollen)Paypal: kontakt@tatzenhilfe.de (bitte Freunde-Option wählen)

Die ersten Fotos der schüchternen Mäuse:

Vespa

Tresca