1. Advent

Ich wünsche Euch allen einen schönen ersten Advent ❤

Heute hätten wir unser 22-jähriges Jubiläum gefeiert… Ich weiß, wir können uns glücklich schätzen, dass wir 20,5 wundervolle gemeinsame Jahre hatten. Am Ende war es doch zu wenig. So viel hatten wir noch vor. Wir werden Dich immer lieben und an Dich denken. Sei glücklich und frei, wo auch immer Du jetzt bist.. ❤ ❤ ❤

Wir sind die Dritten von rechts aus gesehen. Gefolgt von seinem großen Freund Adamo, der fast ein Jahr vor ihm ging… Man sieht schon an seinem Galopp den Araber in ihm, vor allem im Vergleich zu den anderen Pferden 🙂

Erinnerungen

Vor genau einem Jahr haben wir Lucia das erste Mal gesehen, als wir sie auf ihrer Pflegestelle besucht haben. Wir waren alle hin und weg ❤ Sechs Tage später, zog sie ein und hat ihrem Namen entsprechend, das Licht zurück gebracht… ❤

Ich habe Fotos von Kayla und Diego gefunden, vor zwei Jahren aufgenommen. Nur zwei davon, habe ich schon einmal gezeigt. Sie haben so gerne zusammen gespielt. Ich liebe ihren Gesichtsausdruck. Diego hat sich immer so viel Mühe gegeben sie zu bespaßen und zum Spielen aufzufordern.. ❤ Du bleibst fest in unseren Herzen, kleine Zaubermaus ❤ Ich werde immer an Dich denken ❤ Genau wie auf den ersten Fotos, war ihr Wesen. Fröhlich. Ausgelassen. Immer auf flinken Pfoten auf dem Weg zu uns, um uns geradezu mit ihrer Liebe zu überschütten… ❤

„Brief aus dem Regenbogenland

Du warst bei mir bis zum Ende. Und auch nachdem ich schon gegangen war, hast du mich noch eine Weile gehalten. Als meine Seele meinen Körper verließ, blickte ich hinab und sah dich weinen. Ich würde dir so gerne sagen, dass ich alles verstanden habe. Du hast diese letzte Entscheidung nur für mich gefällt. Und sie war weise. Es war Zeit für mich zu gehen. Ich danke dir für dein Verständnis. Niemand wird meinen Platz einnehmen. Aber die, die nach mir kommen, brauchen die Liebe und Zuneigung so, wie ich sie hatte. Du denkst immer an mich. Das sind Momente, wo du so unendlich traurig bist. Bitte, denk nicht voller Trauer zurück. Denke nur daran wie glücklich wir waren. Und wenn die nächsten Wegbegleiter dich für immer verlassen müssen, dann werde ich an der Regenbogenbrücke auf sie warten. Ich werde ihnen danken, dass auch sie dich glücklich machten. Und ich werde auf sie aufpassen – für dich! Ich danke dir dafür, dass du mich geliebt hast, du für mich gesorgt hast und du den Mut hattest, mich mit Würde gehen zu lassen.“

15.09.2019 an ihrem absoluten Lieblingsplatz aufgenommen. Pinnower See.

Erinnerungen 5

Shaman hat auch als „Zebra“ immer eine gute Figur gemacht ❤

Die Decke hat uns einige Jahre gute Dienste geleistet. Endlich in Frieden ausreiten. Selbst bei 25 Grad hat er so gut wie nicht darunter geschwitzt und auch als Reiter hatten wir guten Halt an den Beinen.

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Erinnerungen 4

Unser hübscher Sommer-Forellenschimmel hatte immer alles im Blick. Hier einen riesigen Hasen, der genau vor uns aus dem Gras sprang und im Zick-Zack auf dem Weg sein Heil in der Flucht suchte. Shaman war völlig ungerührt. Ich hatte zufällig die Kamera schon startklar in der Hand.

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Das Drama mit den Hufen

Thema Hufbearbeitung: Egal ob Schmied, Barhufpflege, Huforthopäde… An diesem Foto sieht man wie es NICHT sein sollte! Bereits im Januar 2019 wurde Shaman von diesem Schmied viel zu kurz ausgeschnitten. Dazu noch alles weg was so wichtig ist – Trachten, Trachtenecken, Eckstreben, nicht zu vergessen der Strahl… 08/15 Hauptsache man sieht das was gemacht wurde. Ob das zum Pferd passt, völlig egal. Im Mai sprach ich den Schmied darauf an. Bis dahin mussten die Hufe erstmal wieder wachsen, bevor überhaupt an eine Korrektur zu denken war. Kein Einsehen seitens des Schmiedes. Joar, den schneidet man halt schnell zu kurz und da wäre ja auch jemand anders dran gewesen. Da hab ich ihm paar Takte erzählt. Hätte ich eine andere Wahl gehabt als diesen, hätte ich ihn mit Sicherheit nie wieder rangelassen. Unser Schmied vorher hat uns Tipps gegeben was wir ansprechen und worauf achten sollen. Tja, nicht so kurz geworden wie im Januar, aber seht selbst. Vorne rechts völlig schief, der komplette Huf neigt sich nach links, an den Innenseiten BOGEN sich die Hufwände und hatten blutige Einschüsse. Darauf angesprochen: Ne, das kommt halt weil der alt ist. NEIN! KOMMT ES NICHT! Und ich soll ihm doch Eisen verpassen. Aha. Oder wenigstens Hufschuhe, damit er nicht so fühlig läuft. FÜHLIG LÄUFT ER WEIL ER TOTAL VERSCHNITTEN WURDE; ZWEIMAL!! Aber ohne Hufschuhe ging es tatsächlich nicht mehr. Zum Glück war die Dame gleichzeitig Barhufpflegerin. Sie hat die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Leider konnte sie ihm bis zum Umzug nur zweimal die Hufe korrigieren. Wir hätten sie gern mitgenommen. Hier ging das Drama wieder los. Wieder zweimal verschnitten, beim zweiten Mal so stark, dass er auf hartem Boden bzw. unter Belastung vorne links lahm ging…! Zum Glück empfahl eine liebe Miteinstellerin uns ihren Schmied. Endlich jemand mit Verstand und Fachwissen! Welch ein Unterschied. Shaman lief wie befreit, schon nach der ersten Hufbearbeitung.  Ich habe im Vorfeld schon versucht einen freien Platz bei der Barhupflegerin zu bekommen, keine Chance. Auch zwei andere weiter weg hatten keine freien Kapazitäten. Zwei andere Hufschmiede meldeten sich erst gar nicht mehr und einen anderen habe ich erst gar nicht in Betracht gezogen (der war regelmäßig im Stall), da er genauso 08/15 und viel zu kurz ausschneidet. Zusätzlich bekam Shaman ein sehr gutes Mineralfutter mit viel Zink und Biotin und die Hufe wurden immer elastisch gehalten (Wässern, Kokosöl). Der Schmied war im März sehr zufrieden mit der Entwicklung seiner Hufe. Wohlgemerkt dauerte es von Oktober bis März bis die Eckstreben überhaupt wieder zu sehen waren und der Strahl fast wieder normal aussah…! 

Einen guten Schmied etc. zu finden ist wie die Nadel im Heuhaufen. Bitte achtet drauf dass derjenige sich das Pferd auch im Schritt und Trab anschaut und vor allen Dingen nicht einfach sinnlos alles wegschneidet. Mutter Natur hat Trachten, Eckstreben, Strahl und Co. nicht umsonst so konstruiert…! Viele Pferde werden immer noch einfach zack zack und viel zu kurz ausgeschnitten, die Stellung von Beinen/ Hufen nicht berücksichtigt… 

Im Dezember dann die Belastungs- und Stoffwechselrehe bei Shaman. Im Januar wieder vorne links Huf heiß und ein entlastender Verband von Nöten. Auch in seinen letzten vier Tagen auf Erden vorne links schmerzhaft und warm. Wahrscheinlich hatte sich ein Hufgeschwür gebildet, vorne rechts war nur leicht warm, aber nicht empfindlich. Hat letztlich keinen Unterschied mehr gemacht, da der Darm nicht mehr wollte und die Krämpfe zu schlimm wurden… 😦

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Erinnerungen 2

Heute vor vier Wochen mussten wir ihn gehen lassen. Es ist immer noch unfassbar und es tut immer noch unfassbar weh. Über 20 gemeinsame Jahre kann ich  nicht einfach so los lassen und weiter machen als wäre nichts gewesen… Drei Stunden jeden Vormittag an denen ich nichts mit mir anzufangen weiß. Drei Stunden an denen ich ständig denke… Jetzt hätten wir ihn geputzt.. Wären wir mit ihm gerade spazieren… 😦

Ich möchte ihn so in Erinnerung behalten wie auf diesem Foto… Wie Ihr bestimmt wisst, waren wir sehr viel im Gelände unterwegs und zum Schluss hieß es „Feuer frei“ und er durfte noch mal richtig los flitzen. Mit ihm auch problemlos machbar. Selbst im Renn-Galopp nach Hause war er immer mit der Stimme kontrollierbar. Es fehlt mir so. Er fehlt mir so.

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Erinnerungen

Ich danke Euch allen für die lieben Worte und Eure Anteilnahme. Ihr habt mit mir gelacht und geweint, es bedeutet mir sehr viel ❤

In naher Zukunft werde ich einen Beitrag schreiben zu den letzten Momenten in seinem Leben. Es hat sich alles so fest eingebrannt, vielleicht hilft es mir das zu verarbeiten.

Heute habe ich einige Fotos eingescannt. Den Anfang machen zwei Fotos.

Shaman und ich, ein paar Wochen nach seinem Einzug. Unser erster Winter. 20 weitere Jahre lagen noch vor uns… Mein kleiner Braunschimmmel mit 6 Jahren und zarten 1,42 cm. Ich war 14 Jahre jung. Wir wurden zusammen erwachsen ❤

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Eines unserer letzten gemeinsamen Fotos im September 2019. Wieder bei einem Spaziergang ❤ Aus dem Braunschimmel wurde erst ein Apfelschimmel (und er war 1,47 m groß). In den letzten ca. 10 Jahren war er im Winter fast schneeweiß und im Sommer ein wunderschöner Forellenschimmel. Heißt, er hatte dann ganz viele kleine rot-braune Pünktchen im Fell. Vor allem am Hals. So wie ich im Sommer meine Sommersprossen bekomme… Er fehlt uns so sehr 😦

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