Spaziergang

Bei herrlichem Sonnenschein (anfangs war es auch nicht zu warm), sind wir mit den Hunden wieder an den Deich/ Maustsee/ Ostsee gefahren. Wegen mir könnten wir dort jeden Tag unsere Runde drehen. Ob Sommer oder Winter, es ist immer schön da. Schaut Euch gerne das Video an. Die Musik könnt Ihr gepflegt ignorieren. Hab einfach eine ausgewählt, die kostenlos zur Verfügung stand. Das Video fängt an mit dem Gassi gestern, ein paar Videos von April und dann gibt s noch eines aus dem Januar mit Schnee 😉 Während Diego gestern immer wieder baden ging und kaum zu bremsen war, war Lucia einfach nur warm 😉 Ohne Leine lief sie auch fast ausschließlich direkt hinter mir. Richtiges Erkundungsverhalten und Lebensfreude zeigte sie erst wieder, als sie an der Leine war, für den Rest der Strecke. Manchmal kommt halt doch noch die Angst durch, dass wir sie irgendwo anders lassen könnten und sie klebt förmlich an uns. Je nachdem welche Strecke wir gehen, sind wir ca. 1,5 Stunden unterwegs. Reicht auch. Danach wollen sie nur noch schlafen^^

Besonders freut mich, dass es Diego in diesem Sommer so gut geht. Vielleicht erinnert Ihr Euch an die letzten zwei sehr schlimmen Jahre und der Sommer davor war auch nicht der Knaller (ganz fieser Husten + Bronchitis, zum ersten Mal, danach ständig Atemnot + zäher, weißer Schleim, immer wieder Bronchitis). Seit Anfang des Jahres bekommt er cd-Vet HustaVet-Immun + ArthroGreen Collagen. Wirklich ein Durchbruch. Das HustaVet-Immun kann dauerhaft gefüttert werden. Er hat viel weniger Beschwerden und gibt richtig Gas. Die ersten Videos, wo er an der Leine läuft, wurden nach einer Stunde flitzen und baden aufgenommen..! Er läuft wie eine Nähmaschine. Kein Vergleich zu letztem Jahr, wo er bis Ende Oktober teilweise kaum 5 Minuten am Stück langsam gehen konnte, ohne in Atemnot zu geraten. Oder zu keuchen/ würgen, bis der zähe, weiße Schleim kam. Und jetzt? Läuft er auch nachmittags die große Runde wieder freudig mit, selbst bei 22 Grad und Sonne 🙂 Wenn s wärmer ist, geht er natürlich nur kleine Schnüffel-Runden. Wir sind schon seit vielen Jahren sehr zufrieden mit den Produkten von cd-Vet. Ich hoffe sie schlagen weiterhin so gut an 🙂

Pummel-Hummel(n) und Herr Zwerg

Pummel-Hummel und Herr Zwerg on Tour ❤ Wir waren spontan mit den Wuffels im Auto zum Gassi. Also auch ohne Tablette vorher für Lucia. Auf dem Hinweg alles supi. Eine kleine Runde Gassi und noch mal flitzen auf dem Hof 🙂 Diego konnte gar nicht genug bekommen. Lucia hat sogar ein paar Mal kurz mit ihm gespielt. Aber auch durch Hinsetzen deutlich gezeigt, wenn sie keine Lust hatte. Dann kam er gleich zu mir und ich habe übernommen 🙂 Hinten ins Auto einsteigen wollte sie erst, als ich gesessen hab. Vorher hat sie mich allen ernstes mit Spielhaltung und Grummeln zum Spielen aufgefordert. Jaja, dann lieber das, als ins Auto zu hüpfen 😉 Sogar mit Diego hat sie noch eine extra Runde hingelegt um es hinauszuzögern 😀 Auf dem Rückweg wurd ihr dann knapp vor Zuhause doch noch übel. Aber ohne verzweifeltes Quietschen, und danach war sofort wieder gut. Es wird langsam 🙂

Wichtig für alle Tierhalter

Achtung! Unser aller Haustiere sind in akuter Gefahr, weil das EU-Parlament für die Tiermedizin ein drastisches Antibiotika-Verbot beschließen will!

Von Ralph Rückert, Tierarzt, und Johanne Bernick, Tierärztin

Hinter den Kulissen, völlig unter dem Radar der Bürgerinnen und Bürger und in aller Stille zeichnet sich gerade auf EU-Ebene ein echtes Drama für die moderne Tiermedizin und unser aller Haustiere ab. Wenn sich nicht sofort ALLE Tierbesitzer:innen energisch auf die Hinterfüße stellen und den zuständigen Politiker:innen die unmissverständliche Botschaft zukommen lassen, dass es so nicht geht, werden wir in der Tiermedizin innerhalb kürzester Zeit vor geradezu unvorstellbaren Problemen stehen. Wir müssen Sie also dringend bitten, sich in dieser Angelegenheit SOFORT persönlich zu engagieren, bevor es zu spät ist.

Die Zeit drängt, und das ist keine Floskel!Der Hintergrund: 2019 wurde die neue EU-Tierarzneimittelverordnung 2019/6 verabschiedet. Vor dem Inkrafttreten im Januar 2022 müssen die EU-Kommission, die Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament nun festlegen, welche Antibiotika zukünftig für den Menschen vorbehalten und damit für die Tiermedizin verboten werden sollen. Die Kommission hat dem zuständigen Ausschuss des Parlaments einen sorgfältig erarbeiteten, wissenschaftlich sauber fundierten und mit zahlreichen Fachorganisationen (der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA, dem European Center of Disease Control ECDC, der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE und der Weltgesundheitsorganisation WHO) abgestimmten Entwurf zur Abstimmung vorgelegt. Dieser Entwurf hätte die bislang weltweit strengste Regulierung des Antibiotika-Einsatzes in der Tiermedizin dargestellt, wäre aber gleichzeitig wissenschaftlich korrekt und vernünftig gewesen.

Einigen übereifrigen und kurzsichtigen (sorry, anders kann man es echt nicht ausdrücken!) Abgeordneten unter der Führung des Grünen-Politikers Martin Häusling und unter dem Einfluss humanmedizinischer Organisationen aber ging dieser Entwurf nicht weit genug, so dass sie sozusagen in letzter Minute die Mitte Juli erfolgte Ausschuss-Abstimmung mit einem geradezu irrwitzigen und wissenschaftlich absolut nicht begründbaren Entschließungsantrag torpediert haben, der – wenn er im September auch noch vom EU-Parlament abgenickt wird – ohne jede Übertreibung eine tödliche Gefahr für unsere Haustiere darstellt.

Um es mal möglichst einfach auszudrücken: Bei Hunden, Katzen und Pferden könnten wir Tiermediziner:innen zahlreiche komplizierte, gefährliche und schwerstes Leiden auslösende bakterielle Infektionen einfach nicht mehr erfolgreich bekämpfen. Bei Kaninchen, Meerschweinchen, Repilien, Exoten und Co. könnten wir sogar bei fast jeder Art von bakterieller Infektion nur noch verzweifelt die Hände heben, weil wir für diese Tierarten GAR KEIN funktionierendes Antibiotikum mehr zur Verfügung hätten. Diese Entwicklung stößt bei der EU-Kommission, dem Europäischen Tierärzteverband FVE und dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte BPT auf Unverständnis und Entsetzen. Mein Kollege Siegfried Moder, Präsident des BPT, sagt dazu: „„Die Abgeordneten verkennen dabei, dass Antibiotikaklassen, die auf die Reserveliste gesetzt werden, nicht nur für lebensmittelerzeugende Tiere verboten werden, sondern für ALLE Tierarten, also auch für Hunde, Katzen, kleine Heimtiere, Exoten, Pferde und Zootiere, und keine Ausnahmen zulässig sind“. Die an diesem hirnrissigen Entschließungsantrag beteiligten Politiker betreiben eine Agenda, die Massentierhaltung letztendlich unmöglich machen soll, ignorieren dabei aber völlig, dass die beabsichtigten, drastischen Restriktionen zu absolut tierschutzwidrigen Zuständen auch im Hobbytierbereich führen würden. Die ebenfalls dahinter steckenden Humanmediziner sind nach wie vor eifrig und leider ziemlich erfolgreich bemüht, die Rolle der Humanmedizin bei der Entstehung von Antibiotikaresistenzen durch eine Schuldverlagerung auf die Tiermedizin zu verschleiern, obwohl nur 5 Prozent der resistenten Keime aus dem Tierbereich stammen und die Humanmedizin nach wie vor jede vernünftige statistische Erfassung ihres Antibiotika-Einsatzes verweigert.

Es bleibt nur ein Weg: Sie, also ALLE Tierhalter:innen, müssen sich SOFORT wehren und eine klare Botschaft an das EU-Parlament senden. Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte macht das durch eine über Ihre jeweiligen Tierarztpraxen laufende Unterschriftenaktion möglich. Wenn Sie in den nächsten Wochen die Praxis oder Klinik Ihres Vertrauens aufsuchen, dann fragen Sie bitte, wo Sie unterschreiben können. Haben Sie keinen Tierarztbesuch geplant, dann kommen Sie ruhig einfach so vorbei und unterschreiben. Außerdem wurde unter dem unten stehenden Link die Möglichkeit der Teilnahme an einer Online-Petition geschaffen.

Wenn wir in unserem Blog und auf unseren Social-Media-Kanälen Artikel veröffentlichen, überlassen wir die Verbreitung normalerweise dem Interesse der Leser:innen. In diesem Fall aber bitten wir Sie buchstäblich auf Knien: Verbreiten Sie diesen Aufruf im Interesse unserer Tiere aus allen Rohren! Die für diese Entwicklung Verantwortlichen verlassen sich nach meiner Einschätzung fest darauf, dass das Ganze beschlossene Sache ist, bevor die Öffentlichkeit davon Wind bekommt. Diese Suppe muss versalzen werden, und zwar gründlich! Bitte, bitte, helfen Sie mit, durch Verbreitung der Botschaft und natürlich durch Ihre Unterschrift!

Link zur Petition: https://www.change.org/p/europ%C3%A4ische-parlament-eu-will-weitreichendes-antibiotikaverbot-f%C3%BCr-tiere-gefahr-f%C3%BCr-unsere-tiere?fbclid=IwAR0JmO130UezNMgr6dYNc5valr9t6ewYEUEtydlQff7LwtlRxTUURGiOH7U

Wer sich über diesen zwangsläufig plakativen und kurzen Aufruf hinaus informieren möchte, kann das in aller Ausführlichkeit auf der Homepage des BPT tun:

https://www.tieraerzteverband.de/?fbclid=IwAR39UEEo3Mdzu3Sl_8WYa_CNjkxS_6pZ1xk7slfo6ErEJVIaNSCMfrnddOw

Bleiben Sie uns gewogen, bis bald, Ihr Ralph Rückert, Ihre Johanne Bernick. Wir heben für diesen Beitrag das Copyright ausdrücklich auf! Wenn Sie ihn kopieren / ausdrucken wollen, um ihn zu verbreiten, dürfen Sie das gerne tun!

Wir haben selbstverständlich bereits vor ein paar Tagen unterschrieben. In der Hoffnung, dass das noch gestoppt werden kann.

Erinnerungen

Heute Videos. Wer mag, wird noch genug auf meinem Kanal finden 🙂

Eines der ersten Videos von Kayla bei uns… ❤

Das hier war einfach zu niedlich… Am Ende musste der GöGa den Ball aus dem See retten 😉

Eines geht noch… Schwimmen… Kayla war eine gute Schwimmerin. Freiwillig ging sie nur mit den Pfötchen rein. War uns aber nicht böse, wenn sie zum Abkühlen mal ein paar Meter schwimmen sollte 😉 Diego hat jetzt endlich eine passende Schwimmweste (Vivaglory, nicht so sperrig und klobig, trotzdem guter Auftrieb) und bald wollen wir mit ihm wieder schwimmen am See. Dann muss er mich auch nicht mehr retten, sondern kann mich beim Schwimmen begleiten 🙂

Ein Jahr ohne Kayla

Ich kann es immer noch nicht glauben. Vor einem Jahr mussten wir unsere kleine Zaubermaus gehen lassen. Viel zu jung, mit gerade einmal 7 Jahren… Ihren letzten Herzschlag spüre ich immer noch an meinen Fingern… Sie fehlt mir so wahnsinnig, es vergeht kein Tag ohne Tränen…

„Immer, wenn wir von Dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten Dich gefangen, so, als wärst Du nie gegangen. Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung.“

„Wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen und wenn ich aufwache, bin ich mir sicher, dass Du noch da bist und dass sich unsere Seelen wiederfinden werden. Irgendwo da draußen im Universum, im Land der Regenbogenbrücke.“ Sylvia Raßloff

https://www.rosengarten-sterne.de/gedenkseite/zeige/kayla-3/

Tierquälerei auf hohem Niveau

Ihr ahnt schon worum es geht, gell? Olympia. Mir zerreißt es das Herz.

„Samstags mit Julie von Bismarck: Wenig Olympisch. English version below.

Auch aus Tokio gehen wieder Bilder um die Welt, bei deren Anblick sich wirklich niemand wundern muss, dass es immer mehr Menschen gibt die den Reitsport für Tierquälerei halten. Ich kann es ihnen ehrlich gesagt nicht verübeln. Es waren viele solche Bilder. Zwei davon: Eine Bundestrainerin die ihrer Fünfkampf Reiterin zubrüllte sie solle “ mal richtig draufhauen“, was diese auch ausgiebig tat (auf ein Pferd, das schon mit einer anderen Reiterin nicht springen wollte und wohl eher zum Tierarzt gehört hätte) und ein 9(!)jähriger Schimmel, der von seinem Reiter durch einen auf Anschlag gebauten Parcours gejagt wurde, in dem selbst die älteren Pferde zu kämpfen hatten, das junge Pferd sich bei jedem Hindernis „überspringend“ um bloß nicht an die Stange zu kommen (ja, da muss man sich fragen warum das so ist), sich schließlich stark aus der Nase blutend, hustend und röchelnd über die letzten Sprünge quälte und der Reiter mit blutbespritzter Reithose auf dem blutüberströmten Schimmel sich im Ziel über Zeitfehler ärgerte, statt sich um sein Pferd zu sorgen. Niemand griff ein, weder im ersten noch im zweiten Fall. Die Begründung: alles regelkonform.Man hat den Eindruck, die FEI (und die anderen Verbände) machen ihre Regeln ausschließlich für die Personen an den Zügeln und nicht für die eigentlichen Athleten (die Pferde – falls das in Vergessenheit geraten ist). Schläge, Sporenstiche, schmerzhafte Zäumungen, LDR, alles erlaubt – wie wir gelernt haben sogar blutende Pferde. Sehen Sie, Verantwortliche, NIEMAND der bei normalem Verstand ist möchte so etwas sehen. NIEMAND möchte hören wie ein Pferd beinahe an seinem Blut erstickt. Niemand möchte hören und sehen, wie ein Pferd geschlagen wird. Und die Menschen die einen solchen Reitsport ablehnen haben absolut Recht damit: es hat nämlich nicht das Geringste mit echter Reiterei zu tun. Vielleicht wäre es eine gute Idee gewesen, alle Reitsportverbände – und das schließt den Weltverband des Pferdesports mit ein – den Regeln der klassischen Reiterei zu unterwerfen – denn das war mal wieder in keiner Weise mit reiterlicher Ethik vereinbar. Und olympisch war es schon gar nicht. ©Julie von Bismarck

Saturdays with Julie von Bismarck: Not very Olympic.Once again, pictures from Tokyo are going around the world, and no one should be surprised that there are more and more people who consider equestrian sport to be cruelty to animals. To be honest, I can’t blame them. There were many such pictures. Two of them: A German trainer yelling at her pentathlon rider to „hit him really hard“, which she does extensively ( a horse that already didn’t want to jump with another rider and probably should have been taken to the vet instead) and a 9(! )-year-old gelding, being chased by his rider through a course built to the limit, in which even the older horses had to struggle, the young horse „over-jumping“ every obstacle to avoid hitting the pole (yes, you have to ask yourself why), and the rider in his blood-spattered breeches on the blood-covered horse being angry about time faults at the finish instead of worrying about his horse. Nobody intervened, neither in the first nor in the second case. The explanation: everything in accordance with the rules.One gets the impression that the FEI makes its rules exclusively for the people at the reins and not for the actual athletes (the horses – in case that has been forgotten). Hitting, spurs, painful bits and bridles, LDR, all allowed – as we have learned even bleeding horses. But you see, dear FEI Chairmen, NOBODY in their right mind wants to see this. NOBODY wants to hear a horse almost choking on its blood. Nobody wants to hear and see a horse being beaten. And the people who reject such riding are absolutely right: it has nothing to do with real riding. Perhaps it would have been a good idea to subject the FEI to the rules of classical equestrianism – because that was, once again, in no way compatible with equestrian ethics. And it was certainly not Olympic. ©Julie von Bismarck“

Wieder ein Armutszeugnis der Reiterei. Nicht nur bei Olympia. Schleu verdrischt das ihr zugeteilte Pferd weil es mehrfach verweigert. “ „Wenn man das sieht, mag man denken, dass das immer so läuft. Die Erfolge, die wir sonst zwischendurch feiern, sprechen dagegen“, sagte Schleu zu ihrem Einsatz der Gerte. „Eigentlich sind wir Deutsche als gute und solide und auch einfühlsame Reiter bekannt.“ Für Kritik sorgte auch der Auftritt von Bundestrainerin Kim Raisner. „Hau mal richtig drauf! Hau drauf!“, rief sie – im Fernsehen deutlich hörbar – Schleu zu.“ Gute Reiter? Ich könnt kotzen. Die „tollen Erfolge“ sagen rein gar nichts darüber aus… Ausgerechnet von Isabell Werth (Ja, Rollkur lässt grüßen, dazu massiver Sporeneinsatz, grobe Handeinwirkung und schlechter Sitz..!!) gibt es Kritik. Das Pferd tue ihr leid. Vielleicht denkt sie selbst mal über die eigene Reitweise nach… Es gibt nur sehr, sehr wenige wirklich gute Reiter. Bei Olympia ist keiner zu sehen… Es ist erschreckend was auf dem Rücken der Pferde an krankem Ehrgeiz ausgetragen wird. Schlechte Haltung, schlechtes Training, Reiter die ihre Pferde nur mit messerscharfen, abenteurlichen Zäumungen „reiten“ können… Was auf den Abreiteplätzen abgeht – Horror… Nicht das Pferd hat etwas verkehrt gemacht „weil es nicht funktionierte“, wie ein schlauer Kommentator anmerkte… oder weil es „immer nur zur Tür wollte“. Es ist ein Lebewesen verdammt nochmal!

Sie hätte weinen sollen, weil sie das Pferd so widerlich behandelt hat, aber nicht wegen einer verkackten Medaille!!

So lange Pferde (Tiere allgemein) als Sachen und Sportgeräte gesehen werden, so lange di FEI „ein bisschen Blut“ gar nicht schlimm findet und die Pferde trotzdem starten lässt und Reiter nicht disqualifiziert, werden weiter jeden Tag diesen wundervollen, sanften Wesen aufs Schlimmste gequält… 😦

Zu Besuch…

…waren wir vor zwei Wochen endlich mal wieder bei meiner Schwiegermama und ihrem Mann 🙂 Fast ein Jahr habe ich sie nicht mehr gesehen. Hat mir sehr gefehlt. Sonst waren wir regelmäßig mit den Hunden da. Meine Schwägerin samt Sohn waren auch da 🙂 Wie immer gab es lecker Essen, dieses Mal vom Grill. Für mich sogar Spareribs vom Rind, da ich ja kein Schwein vertrage. Dazu Mais, Tzatziki und Nudelsalat (beides selbstgemacht) haben wir mitgebracht.

Diego war ganz aus dem Häuschen als er gemerkt hat wo wir sind. Auf den Fotos seht Ihr wie er strahlt und gleich wieder 5 Jahre jünger wird. Endlich ein Hof zum Flitzen und Bewachen! 😀 Wobei er nur meldet und dann ganz stolz angelaufen kommt wenn einer hingeht. Ja guck, hab ich nicht toll Bescheid gegeben?? 😀 Na aber 😀 Dann wird kurz gespielt und geknuddelt 🙂 Für Lucia war es das erste Mal. Als wir im Juli 2020 das letzte Mal dort waren, mit Kayla, war auch gerade meine Schwägerin dort… 10 Tage später mussten wir sie gehen lassen… Das war auch jetzt nicht einfach für mich… Lucia hat das toll gemacht. Brav neben uns auf der Couch gesessen beim Essen, nix geklaut. Sie hat etwas Zeit gebraucht um anzukommen, aber dann hat sie sich wohlgefühlt 🙂 Von den Cerenia Tabletten gegen Reiseübelkeit, habe ich ihr mittags bereits 2 Stück mit Futter gegeben (nie auf nüchternen Magen, sonst hat s den gegenteiligen Effekt). Hilft wirklich gut. Aber unterwegs war sie dann doch so aufgeregt, dass sie gequietscht hat weil sie dringend musste. Es waren nur noch ein paar Minuten und sie hat s geschafft bis wir da waren. Auf dem Rückweg das Gleiche… Naja, Hauptsache keine Übelkeit 😀 Meist kuschelt sie sich hinten im Auto an mich ran, liegt halb auf meinem Bein. Es wird langsam mit dem Fahren 🙂

Hier ein paar Impressionen. Natürlich zum Schluss ein ganz müder, kleiner Herdenschutzhund auf seinem Aussichtspunkt 😀

12. Berliner Hörspiel Festival

Vor ein paar Monaten bekam ich eine Anfrage, ob eines meiner Fotos für eine Collage des diesjährigen Festivals verwendet werden kann. Gerne doch 🙂 Ich habe mich sehr gefreut, dass mein Foto infrage kommt.

Am 12. August geht es los. Findet sowohl live in der Akademie der Künste als Open Air statt, als auch via Livestream. Schaut und hört doch gerne vorbei 🙂

https://berliner-hoerspielfestival.de/start/

Hier das original Foto:

Alpakas sind einfach toll

Nun das kreative Ergebnis 😀

Copyright Beims / Luncke / Schäfers / Schmied

Die anderen Fotos kenne ich selbst noch nicht und bin sehr gespannt auf die Ergebnisse 🙂 Es geht um Menschen die in den Spiegel schauen und statt sich selbst, den Kopf eines Tieres sehen.

Es ist für mich immer schön zu sehen, wenn meine Fotos gefallen und die Anfrage kommt sie verwenden zu dürfen. Ob es nun für einen privaten Beitrag in einem Blog ist, oder auf einem Flyer (eines meiner Fotos aus meiner Heimatstadt Boizenburg) oder eben für den Hintergrund einer Website (der Wendelstein).

Habt s fein und bleibt gesund! 🙂

Erinnerungen…

Heute vor einem Jahr hat Kayla mir noch einen wundervollen Moment beschert, obwohl sie schon so krank war… Vormittags zwei Stunden Infusionen… Nachmittags wollte sie dann unbedingt unsere gewohnte, kleine Runde ums Altenheim gehen. War schon recht warm, aber ich hab sie machen lassen. Ohne Leine. Sie war etwas wackelig auf den Beinen, ging aber immer weiter. Als wollte sie sich und mir beweisen dass sie das sehr wohl noch kann… Etwa nach der Hälfte hat sie sich in den Schatten gesetzt und mich traurig angesehen. Hab mich kurz zu ihr gesetzt und sie gestreichelt. Sie wollte, konnte aber nicht weiter gehen. Also hab ich sie auf den Arm genommen. Was sie sich Zeit ihres Lebens eigentlich nur gefallen ließ, wenn sie krank war. Lieber allein hoch- oder runterspringen. Kaum auf meinem Arm, hat sie sich richtig rangekuschelt, ihre Wange an meiner. So sind wir eine Weile gelaufen. Ganz langsam. Wir haben diesen besonderen Moment beide sehr genossen… ❤ Erst kurz vor unserem Eingang wollte sie runter. Vor der Treppe allerdings blieb sie wieder stehen. Zu dem Zeitpunkt konnte sie die paar Stufen schon nicht mehr alleine hoch gehen, geschweige denn aufs Bett oder die Couch springen…. Selbstverständlich habe ich ihr geholfen. Sie hatte so viel Vertrauen und hat mich ihr helfen lassen. Ich kann förmlich jetzt noch ihre Wange an meiner spüren und bin unendlich dankbar für diesen Moment…

(Lieber Harald, durch die Beantwortung Deiner Mail kam mir diese besondere Erinnerung in den Sinn. Mir fehlt weiter die Motivation hier zu sein, auch die Zeit – dies wollte ich dennoch mit Euch allen teilen…)

Danke Euch allen fürs Lesen und dass Ihr mir weiter „treu“ bleibt. Habt ein schönes Wochenende ❤